Parkstrafen in Waidhofen im Lockdown. Kurzparkzonen wurden auch während des Oster-Lockdowns überwacht. Autofahrer verließen sich darauf, dass Kontrollen ausgesetzt sind und mussten Strafe zahlen.

Von Michael Schwab. Erstellt am 13. April 2021 (16:36)
Die Kurzparkzone wurde in der ersten Woche des Oster-Lockdowns überwacht. Einige Lenker kassierten Strafzettel.
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Verwirrung gab es um die Überwachung der Kurzparkzonen während des Oster-Lockdowns: Einige Autofahrer verließen sich darauf, dass die Kontrolle mit dem seit Gründonnerstag geltenden Lockdown wieder ausgesetzt sei, wie dies auch bei den vorhergehenden Lockdowns der Fall war – und mussten Strafe zahlen.

Wachdienst drehte auch im Oster-Lockdown seine Runden. Denn der Wachdienst drehte vom 1. bis 7. April weiter seine Runden. „Ursprünglich ging man ja davon aus, dass der Lockdown nur ein paar Tage über das Osterwochenende dauern würde. Wegen ein paar Tagen die Überwachung auszusetzen, wäre zu aufwendig gewesen. Erst als dann klar wurde, dass der Lockdown doch länger dauern wird, haben wir uns dazu entschlossen, die Überwachung wieder auszusetzen“, erklärt Bürgermeisterin Eunike Grahofer (ÖVP).

Überwachung seit 8. April ausgesetzt. Die Aussetzung sei mit Donnerstag, 8. April, in Kraft getreten, man habe den Wachdienst in den Urlaub geschickt. Denn aufgrund der geringeren Frequenz in der Stadt bei geschlossenem Handel zahle sich die Kontrolle vom Kosten-Nutzen-Verhältnis her nicht aus.

Vorsicht: Kurzparkzone gilt weiter, Polizei kann strafen. Ein Freibrief zum hemmungslosen Dauerparken ist die Aussetzung der Überwachung dennoch nicht: Die Kurzparkzone bleibt weiterhin in Kraft, die Polizei könnte Parksünder daher strafen.

Einschreiten bei Dauerparkern nach Anzeigen denkbar. Grahofer rechnet zwar nicht damit, dass dies Bürger, die nur kurz zum Bäcker oder Fleischhauer gehen und die Parkuhr vergessen, treffen könnte.

Sollte es jedoch Anzeigen gegen Dauerparker geben, müsse man schon davon ausgehen, dass die Polizei einschreiten werde.