Stützmauer-Neubau: Beschluss nachgeholt. Es war eine Gemeinderatssitzung mit einer kurzen Tagesordnung am Dienstagabend im Waidhofner Rathaus: Nur ein Punkt war im öffentlichen Teil zu beschließen - die Vergabe des Abrisses und Neubaus einer Stützmauer in Vestenötting.

Von Michael Schwab. Erstellt am 13. November 2019 (06:15)
Diese Stützmauer in Vestenötting muss neu errichtet werden.
Michael Schwab

Wie in der NÖN berichtet, drohte die Mauer umzukippen. Weil Gefahr im Verzug war, beauftragte Bürgermeister Robert Altschach (ÖVP) nach der letzten Gemeinderatssitzung am 17. Oktober die Firma Konti Bau um knapp 50.000 Euro mit der Neuerrichtung.

Die Arbeiten starteten am 4. November. Nun stellte sich jedoch heraus, dass nicht wie ursprünglich angenommen der Stadtrat für die Auftragsvergabe zuständig ist (dort hätte Altschach dann über die Vergabe berichtet), sondern doch der Gemeinderat. Altschach hatte in der Sitzung einen Dringlichkeitsantrag gestellt, doch da man der Ansicht war, der Punkt gehöre in den Stadtrat, erfolgte keine Beschlussfassung, sondern die Vergabe durch Altschach.

In der Sitzung am 12. November wurde nun der Beschluss im Gemeinderat nachgeholt, damit alles formell seine Richtigkeit habe, wie der Bürgermeister betont. Die Stadträte Martin Litschauer (IG Waidhofen) und Franz Pfabigan sowie die Gemeinderäte Susanne Widhalm (ÖVP), Jürgen Schmidt (FPÖ), Rainer Christ, Erich Eggenweber und Herbert Höpfl (alle IG Waidhofen), Andreas Hitz und Stefan Vogl (beide SPÖ) und der von der SPÖ abgesprungene Gemeinderat Reinhard Jindrak waren entschuldigt. Der Beschluss erfolgte einstimmig.