Firma Fida & Ableitinger OG zieht nach Gmünd. Der Fachbetrieb für Fliesen- und Natursteinverlegung mit angeschlossenem Handel übersiedelt von Vitis. Eröffnung gegen Ende Juni/Anfang Juli geplant.

Von Markus Lohninger. Erstellt am 23. Mai 2019 (04:31)
Markus Lohninger
An der Ecke Johann-Axmann-Gasse/Bahnhofstraße kehrt bald neues Leben ein: Gmünd erhält zum Ferienbeginn einen neuen Fliesenlegerbetrieb mit angeschlossenem Schauraum und Verkauf.

Aus der Bahnhofstraße geht es in die Bahnhofstraße, nur die Hausnummer ändert sich – und die Gemeinde: Die Fida & Ableitinger OG, Fachbetrieb für Fliesen- und Natursteinverlegung sowie Händler für Fliesen, Naturstein und Zubehör, verlässt den Firmensitz in der Bahnhofstraße 24 in Vitis und will Ende Juni/Anfang Juli die Zelte in der Bahnhofstraße 49 in Gmünd aufschlagen.

Manuela Wally
Freuen sich auf den Wechsel nach Gmünd: Facharbeiter Sebastian Sauer, die Geschäftsführer Martin Ableitinger und Erwin Fida sowie Facharbeiter Kurt Schuhmeister (von links).

„Der Raum Gmünd-Schrems ist für uns ein sehr guter Boden mit guter Auftragslage“, zählt Geschäftsführer Erwin Fida Projekte in Wohnhausanlagen und Kindergärten, im Arbeiterkammer-Neubau oder laufend im Sole-Felsen-Bad auf. Er hatte die Firma Ende 2008 gemeinsam mit seinem früheren Schulkollegen und damaligen Arbeitskollegen bei Appel, Martin Ableitinger, gegründet. Als beide die Meisterprüfung in der Tasche hatten, hatten sie den Sprung in die Selbstständigkeit gewagt.

Jahrelang habe man sich vorgenommen, den in die Jahre gekommenen Standort Vitis mit Büro und Schauraum im ersten Stock zu verlassen. Aber, so Fida: „Wir sind beide auch selbst auf der Baustelle, es war einfach immer zu viel Arbeit.“ Jetzt ging es aber schnell. Der Hauseigentümer (Altrichter-Bau) habe Eigenbedarf bekundet, also habe man die Standortsuche intensiviert.

Bäckerei-Besuch mit intensiven Folgen

Dass der in Siebenlinden (Gemeinde Schweiggers) wohnhafte Fida dann an einem Sonntagmorgen einen Sprung zur Pilz-Bäckerei in Gmünd machte, ließ die Würfel rollen: „Die Immobilie sprang mir auf Anhieb ins Auge. Sie ist in einem guten Zustand, finanzierbar, hat einen ebenerdigen Schauraum und bietet uns gerade für den Verkauf den Vorteil einer Präsenz in Top-Lage mit hoher Frequenz.“

Kleine Umbauten und Erneuerungen reichen nach Ansicht von Erwin Fida auf der 100 m 2 großen Geschäftsfläche aus, die zuletzt Optikermeister Franz Mörzinger genutzt hatte und dann vorübergehend Kunst-Ausstellungsraum war. Die Ware, die derzeit in drei Schiffscontainern bei einem Bekannten gelagert wird, soll in neuen Musterständern präsentiert werden. Der Garten kann für ein kleines Lager genutzt werden.

Eine der Stärken der Firma, die derzeit fünf Menschen Beschäftigung gibt, sieht Fida in der vergleichbar geringen Größe bei gleichzeitiger Kooperation mit Großhändlern. „Es ist überschaubar – und dennoch hat es in elf Jahren keine drei Kunden gegeben, die heimgingen, ohne etwas zu finden.“