Neujahrsempfang Pollmann: Vorhaben präsentiert. Das in Bau befindliche zweite Waldviertler Pollmann-Werk wurde vorgestellt, Jungbürger bekamen Geschenk.

Von Michael Schwab. Erstellt am 20. Januar 2019 (04:36)
Michael Schwab
Bürgermeisterin Anette Töplf mit dem künftigen Leiter des Vitiser Pollmann-Werks, Manfred Jäger, und Pollmann-Eigentümer Markus Pollmann.

Viel getan hat sich in den letzten beiden Jahren in der Marktgemeinde Vitis – beim Neujahrsempfang am Freitag im Gasthaus Pichler war es an der Zeit, Rückschau zu halten, aber zugleich auch den Blick nach vorne zu wagen.

Mit einer Multimediaschau wurden die Höhepunkte zusammengefasst, wie der Faschingsumzug, die Fahnenparade, der Breitbandausbau, der Spatenstich für den neuen Bauhof und natürlich das gerade im Bau befindliche zweite Waldviertler Pollmann-Werk. Um dieses für die Gemeinde Vitis wichtige Betriebsprojekt näher vorzustellen, waren Pollmann-Eigentümer Markus Pollmann und der künftige Vitiser Werksleiter Manfred Jäger zum Neujahrsempfang gekommen.

Derzeit läuft gerade die Installation der Technikräume und der Infrastruktur, schon im April werden die ersten Fertigungsanlagen geliefert werden. Der Start der Serienproduktion soll im Juli erfolgen, die Fertigstellung der Gebäude im August und die Inbetriebnahme des Hochregallagers im November – ein ambitionierter Zeitplan, den die Firma Pollmann einzuhalten plant. Derzeit liegt man witterungsbedingt eine Woche hinter dem Plan, ist aber zuversichtlich, die Verzögerung aufholen zu können. Im Jahr 2019 wird das Vitiser Werk 60 bis 70 Menschen einen Arbeitsplatz bieten.

Zusammenarbeit über Parteigrenzen

Ein zentraler Punkt eines jeden Neujahrsempfangs in Vitis ist der Jungbürgerempfang. Jene Gemeindebürger, die im Laufe des Jahres – diesmal in den letzten beiden Jahren, da es im Vorjahr wegen der Veranstaltungsdichte im Fasching keinen Empfang gab – volljährig wurden, erhalten von der Gemeinde eine Urkunde und ein kleines Geschenk. Moderator Wolfgang Ramharter interviewte kurz jeden Jungbürger, ehe Bürgermeisterin Anette Töpfl und Vizebürgermeister Hermann Lauter die Urkunden überreichten.

In ihrer Ansprache hob Töpfl die Bedeutung des gemeinsamen Anpackens hervor: „Das hat in den letzten Jahren in Vitis hervorragend funktioniert. Viele Gemeindemandatare, Ortsvorsteher sowie Bürger haben an der Verwirklichung von bedeutsamen Projekten mitgedacht und mitgearbeitet“, hob Töpfl hervor. Dies funktioniere auch über die Parteigrenzen hinweg: „Mögen wir auch manchmal unterschiedlicher Auffassung sein, so eint uns doch die Verbundenheit mit und für unsere Gemeinde Vitis.“

Ebenso hob Töpfl die Wichtigkeit des ehrenamtlichen Engagements für Vitis hervor: „Die Stärke einer Gemeinde beruht auf den Menschen, die in ihr wirken.“