Florianis dürfen sich über modernste Technik freuen. Moderne Technik ermöglicht, gleiche Arbeit mit weniger Mann zu erledigen. Anschaffungskosten: 400.000 Euro.

Von Michael Schwab. Erstellt am 14. August 2019 (04:21)
Michael Schwab
Ferdinand Gudenus, Bezirksfeuerwehrkommandant Manfred Damberger, Bezirkshauptmann-Stellvertreter Josef Schnabl, Bundesratsabgeordneter Eduard Köck, Nationalratsabgeordnete Martina Diesner-Wais, Bürgermeister Robert Altschach, der Waidhofner Feuerwehrkommandant Christian Bartl, Notärztin Andrea Eisen, Feuerwehrstadtrat Eduard Hieß, Sparkassen-Regionaldirektor Martin Bogg, Viertelskommandant Erich Dangl und Gerald Zmill vor dem neuen HLF 2 der Freiwilligen Feuerwehr Waidhofen.

Der 42. Stadtkirtag der Freiwilligen Feuerwehr Waidhofen stand ganz im Zeichen des neuen HLFA 2 (Hilfeleistungsfahrzeug mit Allradantrieb), das im April in Dienst gestellt wurde und am Sonntag von Dechant Josef Rennhofer im Rahmen einer Feldmesse gesegnet wurde.

400.000 Euro kostete das mit einem 2.000 Liter Löschwassertank und rund 400 Ausrüstungsgegenständen ausgestattete Fahrzeug auf Basis eines MAN-Lkw, wobei fast die Hälfte des Betrages von der Wehr selbst aufgebracht wurde. Je 55.000 Euro gab es vom Landesfeuerwehrverband und vom Land NÖ, der Rest wurde von der Stadtgemeinde Waidhofen und durch Spenden – erstmals in der Geschichte der Waidhofner Wehr auch mit einer Bausteinaktion – aufgebracht.

„Im vergangenen Jahr rückten wir zu 220 Einsätzen aus“, berichtete Kommandant Christian Bartl. Statistisch gesehen ist damit die Feuerwehr mehr als jeden zweiten Tag im Einsatz. Seit das HLFA 2 das alte Rüstfahrzeug und das alte Tanklöschfahrzeug ersetzt hatte, ist das das am häufigsten ausrückende Fahrzeuge der Wehr.

Lobende Worte für Florianis

Gerade für die immer häufiger erforderlichen technischem Einsätze ist das Fahrzeug bestens gerüstet: Moderne Technik macht es möglich, die gleiche Arbeit mit weniger Mann zu erledigen. Bürgermeister Robert Altschach lobte die Bereitschaft der Feuerwehr, einen derart hohen Anteil an Eigenmitteln aufzutreiben: „Das funktioniert nur in einer aktiven Wehr, wo alle mit anpacken.“

Wichtig für die Feuerwehr, gerade angesichts solcher Investitionen, ist aber auch die Unterstützung durch die Bevölkerung, etwa durch den Besuch von Festen. Da konnten sich die Waidhofner nicht beschweren: Besonders Firmenabend am Freitag und der Frühschoppen und Familientag am Sonntag waren gut besucht. Und Martin Bogg von der Waldviertler Sparkasse überreichte einen Scheck von 2.000 Euro.