Erstellt am 06. Februar 2019, 01:33

von NÖN Redaktion

Wie wirkt sich der Frost auf die Bodenorganismen aus? . Grundsätzlich verträgt unsere Fauna und Flora Frostperioden besser als Hitzeperioden.

Natur im Garten

Zahlreiche Pflanzen benötigen sogar einen Kältereiz, um im Frühjahr in voller Pracht erblühen zu können.

Der Frost dringt in unseren Breitengraden selten mehr als 50 Zentimeter in den Boden. Pflanzen, aber auch etliche Kleintiere bilden daher rechtzeitig ein natürliches ,Frostschutzmittel‘ direkt in ihren Zellen. Regenwürmer hingegen ziehen sich in tiefere Bodenschichten zurück und verbringen dort zusammengerollt in Winterstarre die kalte Jahreszeit.

Maulwürfe wählen eine ähnliche Strategie, bleiben aber auch im Winter in tieferen Bodenschichten aktiv. Dadurch haben die Gartenliebhaber auch im Winter mit Erdhügeln zu kämpfen. Die Maulwurferde eignet sich aber hervorragend für Zimmer- und Topfpflanzen. Der Frost bringt vor allem für Gemüsegärtner Vorteile: langanhaltende Kälte reduziert die Population der spanischen Wegschnecke.“

Katja Batakovic, fachliche Leiterin der Aktion „Natur im Garten“