Fischsterben in der Fischa: Suche nach Gründen hält an. Die Suche nach Gründen hat nach dem Sterben zahlreicher Fische in der Fischa im Bezirk Wiener Neustadt auch am Freitag angehalten.

Von APA / NÖN.at. Erstellt am 23. Juli 2021 (11:00)
Forelle Symbolbild
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Karel Bartik, Shutterstock.com

Von einem Fachinstitut untersucht werden mehrere tote Tiere und entnommene Wasserproben. Mit Ergebnissen wird frühestens in der kommenden Woche gerechnet. Als Verursacher mittlerweile mit "ziemlicher Sicherheit" ausgeschlossen wurde nach Angaben von Polizeisprecher Raimund Schwaigerlehner eine nahegelegene Kläranlage.

Kernfrage ist nun laut Schwaigerlehner, ob durch Starkregen ein Sauerstoffmangel in dem Gewässer eingetreten ist, oder ein Stoff von außen eingebracht wurde. Ermittelt wird also, ob eine natürliche Ursache für den Tod der Tiere oder Fremdverschulden vorliegt.

Jedenfalls wurden Gemeindeangaben zufolge nach den heftigen Niederschlägen vom vergangenen Wochenende "massive Verunreinigungen" der Warmen Fischa festgestellt. Das Revier ist etwa neun Kilometer lang, beginnt bei Wiener Neustadt und geht flussabwärts bis Ebenfurth. Betroffen sind einer Schätzung zufolge bis zu 90 Prozent des gesamten Fischbestandes, darunter vorwiegend Bachforellen, aber auch Regenbogenforellen und Äschen.