Der stärkste Maurer Österreichs ist aus Puchberg

Was für ein Battle! Zum ersten Mal veranstaltete die Firma Wienerberger am Wochenende in der Arena Nova in Wiener Neustadt einen Maurer-Fünfkampf. Ein Wettbewerb, der jetzt schon Zeug zum Kult hat und der von dem Puchberger Michael Schöggl (22) von der Firma Jägersberger Bau gewonnen wurde. Er darf sich ab sofort „Stärkster Maurer Österreichs“ nennen. Den Titel des stärksten Nachwuchs-Maurers sichert Cem Rendecioglu (19) von der Firma Porr.

Erstellt am 17. Oktober 2021 | 20:34

Bei der Premiere des Maurer-Fünfkampfs haben  die stärksten Maurer des Landes  ihre Kräfte gemessen. Auf die Teilnehmer warteten vier schweißtreibende Ausdauer-Disziplinen, in denen es darum ging, Ziegel zu „stessn“, zu „trogn“, zu „hoitn“ und zu „stemman“. Zusätzlich galt es, die Geschicklichkeitsübung „anwerfen“ zu absolvieren, bei der Mörtel angemischt und auf eine Zielscheibe geworfen werden musste.

Die ersten drei Stockerlplätze in der allgemeinen Ü20-Klasse konnten sich Michael Schöggl von der Firma Jägersberger Bau aus Puchberg, Christian Sanz von der Firma BauHoch3 aus Steinabrückl und Josip Draksic von der Firma DCRO Bau aus Wien sichern. Über den Sieg in der U20-Kategorie freute sich Cem Rendecioglu von der Firma Porr.

Europameister als Moderator

Moderiert wurde der Wettbewerb vom gebürtigen Neunkirchner Alexander Pürzel, dem Europameister im Kreuzheben, und Tom „The Voice“ Bläumauer, der sonst auf dem Beach Volleyball Center Court den Ton angibt und dieses Mal in der Arena Nova die Stimmung anheizte, um die Athleten und das Publikum zu Höchstleitungen zu motivieren.

„Die Teilnehmer haben sensationelle sportliche Leistungen geboten, bei denen sie ihre unglaubliche Fitness und Kraft unter Beweis gestellt haben. Das zeigt, dass die heimischen Maurer und Hochbauer nicht nur extrem geschickt in der Verarbeitung, sondern auch unglaublich leistungsstark sind. Wir freuen uns jetzt schon auf die nächste Auflage des Maurer-Fünfkampf im kommenden Jahr“, so Wienerberger Österreich-Geschäftsführer Johann Marchner.

Während auf die Gewinner der ersten drei Plätze eigens gemauerte Pokale aus Miniziegel und Gutscheine von Engelbert Strauss warteten, erhielten alle teilnehmenden Athleten Goodie-Bags mit Finisher-Shirts und Geschenken von Red Bull, Engelbert Strauss und Wienerberger. 

Disziplinen hatten es in sich

Die 30 Kandidaten des Maurer-Fünfkampfs traten in den beiden Kategorien Ü20 (ab dem vollendeten 20. Lebensjahr) und U20 (bis zum vollendeten 20. Lebensjahr) gegeneinander an und konnten sich mit ihren Konkurrenten in fünf unterschiedlichen Disziplinen messen.

  • „Stessn“: Ein Wienerberger Ziegel wurde einarmig aus dem Stand so weit wie möglich gestoßen. Der weiteste Wurf von zwei Versuchen wurde gewertet.
  • „Trogn“: Fünf im Gewicht ansteigende Baumaterialien mussten von einem ein Meter hohen Podest gehoben und 10 bis 15 Meter weit getragen werden. In der U20-Kategorie waren es vier unterschiedlich schwere Materialien.
  • „Hoitn“: Ein Wienerberger Ziegel wurde in Vorhalteposition so lange wie möglich vor dem Körper gehalten.
  • „Stemman“: Ein 40 kg schweres Fass musste vom Boden über den Kopf in die Höhe gestemmt werden. Für die U20-Kategorie wurde ein 30 kg schweres Fass verwendet.
  • „Anwerfen“: Bei dieser Überraschungsdisziplin war Geschicklichkeit gefragt. Die Athleten mussten Mörtel anmischen und auf eine Zielscheibe werfen.