Seitenwechsel geglückt

Erstellt am 11. August 2022 | 10:29
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Sulzbacher
Foto: zVg
Martin Sulzbacher studierte an der FH als einer der ersten Management-, Organisations- und Personalberatung.

Seitenwechsel gibt es nicht nur im Sport. Auch an Hochschulen. „Viele Momente an der FH waren einzigartig. Für mich stach einer hervor. Ich habe sechs Jahre eine Lehrveranstaltung für die FernFH abgehalten. Im Zuge dessen durfte ich als Vortragender das erste Mal im Hörsaal vorne stehen. Die Seite zu wechseln, aber noch genau zu wissen, wie es ist, sich als Student zu fühlen, ist einmalig. Dabei merkt man, wie rasch die Zeit vorüberfliegt“, blickt Martin Sulzbacher zurück.

Aber zurück zum Anfang seiner Karriere: „Ich bin an die FH mit dem klaren Berufsziel gekommen, Steuerberater zu werden. Ich spezialisierte mich in Management-, Organisations- & Personalberatung“, erinnert sich Sulzbacher. Martin ist Chief Growth Officer bei myVeeta und unterstützt Unternehmen bei der erfolgreichen Umsetzung von Talent Relationship Management – dabei geht es vor allem um den Aufbau von langfristigen Beziehungen zu interessanten Recruiting-Kontakten.

Als einer der ersten Studierenden war Sulzbacher von der bunten Mischung an Studenten und Vortragenden begeistert: „Es gab damals so viele Studierende, die aus der Praxis kamen und sich mit vielen Jahren Berufserfahrung noch für eine FH entschieden haben. Da kam es dann schon mal vor, dass Studentinnen und Studenten älter waren und mehr Berufserfahrung hatten als manche Vortragenden. Und das wiederum hat zu sehr spannenden Diskussionen geführt.“ Aber dass auch die Vortragenden Großteils aus der Praxis kamen, hat Sulzbacher mehr angesprochen als reine akademische Ausbildungen mit „grauen“ Theoretikern. Denn er ist, wie er sagt, eher ein „hemdsärmeliger Anpacker!“

Für die berufliche Zukunft hat ihm am meisten die Vertiefung Management-, Organisations- & Personalberatung gebracht und das in fester Verzahnung mit dem Praktikum. Auch die Art der Herangehensweise an Probleme, an Herausforderungen und die stets dazugehörigen Diskussionen waren faszinierend. Auch führt er den guten Ruf an, den Absolventen der FH genießen, und damals schon genossen haben. Und natürlich das Netzwerk an Studienkollegen: „Das Feiern auf der FH ist definitiv nicht zu kurz gekommen.“ Aber das ist wieder eine andere Seite.