7.600 Besucher bei „Brüderlein fein“. Die Uraufführung von Felix Mitterers „Brüderlein fein“ avancierte zum vollen Erfolg. Die diesjährigen Raimundspiele waren die erfolgreichsten seit mehr als 10 Jahren.

Von Red. Wr. Neustadt. Erstellt am 14. August 2019 (05:39)
Joachim Kern
Begeisterten das Publikum: Johannes Krisch und Anna Rieser in „Brüderlein fein“.

Eine überaus gelungene Saison der Raimundspiele 2019 ist zu Ende gegangen. Von 11. Juli bis 4. August wurde Felix Mitterers „Brüderlein fein“ in Gutenstein aufgeführt – die Verantwortlichen zeigen sich mehr als zufrieden.

Nach derzeitigem Stand strömten 7.600 Besucher zu den Aufführungen, was einer Auslastung von 91% entspricht (2018: 6.500, Auslastung 83%). Zehn Vorstellungen waren ausverkauft. „Die diesjährigen Raimundspiele Gutenstein sind in vielerlei Hinsicht die erfolgreichsten seit mehr als zehn Jahren: Die Besucherzahlen, die schauspielerischen Leistungen und die Mitwirkung von Freiwilligen haben die letzten Jahre bei Weitem übertroffen“, so Bürgermeister Michael Kreuzer (Bürgerliste).

Die Gemeinde Gutenstein führt den Erfolg auf vier Faktoren zurück: Neben der gelungenen Aufführung des Stückes „Brüderlein fein“ und der schauspielerischen Darbietung waren auch die besondere Atmosphäre des Festivalgeländes sowie das bunte Rahmenprogramm entscheidend.

Erwartungen deutlich übertroffen

„Das Programm unserer neuen Literaturschiene im wunderschönen Refektorium des Servitenklosters am Mariahilfberg wurde vom Publikum begeistert aufgenommen. Es kamen Menschen von weither, um Michael Köhlmeier zu erleben“, so Intendantin Andrea Eckert.

Auch sie zieht eine positive Bilanz: „Diese Saison hat in jeder Hinsicht meine kühnsten Träume übertroffen. Ich bin darüber sehr glücklich, denn die Last der Verantwortung einer Uraufführung lag mir schwer auf der Seele.“

Aufgrund der großen Nachfrage soll „Brüderlein fein“ auch 2020 zumindest an einigen Tagen erneut aufgeführt werden, hieß es seitens der Gemeinde.

Die Premiere der Raimundspiele in Gutenstein wird am 9. Juli 2020 stattfinden. Das Stück – oder die Stücke - werden demnächst von Intendantin Andrea Eckert bekanntgegeben.