Neustadt ohne Satzverlust im Europacup-Viertelfinale. Wiener Neustadts Tischtennis-Cracks sorgen auch international weiter für Aufsehen. Beim Europe Cup-Finalturnier in Varazdin erreichten Tomas Konecny und Co. mit einer 9:0-Satzbilanz das Viertelfinale.

Von Malcolm Zottl. Erstellt am 14. Mai 2021 (07:27)
Tomas Konecny jubelte mit seinen Kollegen über den Einzug in das Europe Cup-Viertelfinale.
Usercontent, Fritz Hauke

Im Vorjahr scheiterte Wiener Neustadt im Europe Cup-Viertelfinale an Wels. Wieder unter die letzten Acht kommen, lautete auch für 2021 das Ziel. Heuer war das Unterfangen aber deutlich schwerer, weil die Champions League-Umsteiger schon in einer früheren Turnierphase in den Europe Cup eingreifen. Beim Europe Cup-Finalturnier in Kroatien sorgte Wiener Neustadt für Furore, schaffte den Einzug ins Viertelfinale auf furiose Art und Weise.

Wiener Neustädter Machtdemonstration

Im ersten Gruppenspiel gegen Jekaterinburg II hatte Andy Pereira gegen den Russen Mikhail Paykov hart zu kämpfen, musste nach einer zwei Satz-Führung in den fünften und entscheidenden Durchgang, gewann dort im Suden-Death-Modus mit 6:3. Seine Teamkollegen Tomas Konecny und Felix Wetzel steuerten danach zwei vier Satz-Erfolge bei. Gegen Ostrava holte sich Pereira den vierten Durchgang mit 14:12 und damit den Sieg. Nach einem klaren Konecny-Sieg fightete Wetzel den ehemaligen Top 16-Speler Petr Korbel in fünf Sätzen nieder. Im Duell der Generationen setzte sich der bayrische Teenager gegen den knapp 50-jährigen Korbel mit 4:11 4:11 11:9 11:7 6:4 durch. Im abschließenden Gruppenspiel gaben die Wiener Neustädter gegen Secuiesc aus Rumänien nur einen einzigen Satz ab.

Ab Freitag geht es nun im K.O.-Modus weiter. Gegen wen Wiener Neustadt spielt, stand in der Nacht noch nicht fest, weil noch ein Spiel aus einer anderen Gruppe aussteht.