Wiener Neustadt

Erstellt am 13. November 2018, 03:41

von Mathias Schranz

Drei Sieger aus dem Bezirk Wiener Neustadt. Der Bezirk Wiener Neustadt hatte heuer gleich drei Sieger. In den Kategorien Schule, Sport und Kulturen wurden die Statuen in die Region mitgenommen.

Kategorie Kultur: Preisträgerin Andrea Eckert mit NÖN-Chefredakteur-Stellvertreter Thomas Jorda und Werner Auer, Vorsitzender des Theaterfest Niederösterreich.  |  Erich Marschik

In sechs Kategorien wurde heuer der NÖN-Leopold für besondere Leistungen vergeben – dabei ging der Preis gleich dreimal in den Bezirk Wiener Neustadt.

Kategorie Zukunft

Hier konnte die Privatvolksschule Sta. Christiana den Sieg erzielen. Die Schüler setzten sich für den Erhalt der Vorstadtkirche St. Leopold ein. Die Kirche wurde in den letzten Monaten einer dringend notwendigen Renovierung unterzogen – sogar die Schließung hatte der Kirche gedroht. „Als die Kinder das gehört haben, waren sie betroffen und wollten sofort helfen“, sagt Direktorin Martina Leipelt.

Sieger in der Kategorie Schule: Die Schüler Jonas Albrecht, Sebastian Wilczek, Jakob Albrecht, Oskar Fenz, Timna Jedlicka und Antonia Ostermann mit (v.li.) NÖN-Chefredakteur Walter Fahrnberger, NÖN-Chef vom Dienst Christian Feigl, NÖN-Chefredakteur Daniel Lohninger, ÖVP-Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner, Schuldirektorin Martina Leipelt und NÖN-Redaktionsleiter Mathias Schranz.  |  Erich Marschik

Die Schüler – sie besuchen dort jeden Freitag den Gottesdienst – malten daraufhin Bilder oder bastelten Schlüsselanhänger, die dann verkauft wurden. Der Erlös floss in die Renovierungsarbeiten der Kirche, die damit zu einem Teil finanziert werden konnten.

„Wir freuen uns ungemein. Wir haben schon so viele Projekte eingereicht, jetzt haben wir gewonnen – ich bin wirklich stolz auf meine Schüler“, so die Direktorin. Selbstverständlich werde der Preis einen Ehrenplatz in der Schule bekommen und auch bei der Leopold-Messe am kommenden Donnerstag in der Kirche aufgestellt, freute sich die Direktorin.

Kategorie Kultur

Seit dem Jahr 2015 hat die bekannte Schauspielerin Andrea Eckert die Leitung der Gutensteiner Festspiele im Piestingtal inne.

Mit viel Erfolg leitet sie seitdem die Raimund-Festspiele, brachte laut Laudator Werner Auer „frischen und innovativen Geist“ ins Piestingtal. Die Preisträgerin wollte sich nicht in den Vordergrund stellen: „Ich möchte den Preis auch mit der Gemeinde Gutenstein teilen, wo man mich sehr unterstützt.“

Dennoch war der prominenten Schauspielerin die Freude ins Gesicht geschrieben: „Die Auszeichnung beflügelt und bestärkt mich, ich freue mich unglaublich, danke.“

Kategorie Sport

Derzeit spielt das Lichtenwörther Tennis-Ass zum dritten Mal bei den ATP-Finals in London. Zum dritten Mal bekam er auch von der NÖN den Leopold-Preis für seine Leistungen verliehen, den an dem Abend Opa Josef Müllner und Mutter Karin Thiem entgegennahmen.

Leopold in der Kategorie Sport: Josef Müllner und Karin Thiem (vorne) mit NÖN-Chef vom Dienst Christian Feigl, den NÖN-Chefredakteuren Daniel Lohninger und Walter Fahrnberger, ÖVP-Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner und NÖN-Redaktionsleiter Mathias Schranz.  |  Erich Marschik

Dominic Thiem selbst bedankte sich via Videobotschaft: „Danke für den Preis, das bedeutet mir wirklich viel.“ Laudator Alex Antonitsch strich vor allem die Verdienste der Familie Thiem hervor, ohne die so eine Tennis-Karriere nicht möglich sei. Auch jene von Opa Josef Müller, der noch heute Kinder zum Tennisplatz fährt.