Wiener Neustadt

Erstellt am 13. November 2018, 12:01

von Mathias Schranz

Auto gestohlen: Bub (13) baute Unfall. Bursche unternahm mit seinem Freund eine nächtliche Spritztour – die endete allerdings in der Leitschiene.

Symbolbild  |  LegART/Shutterstock.com

Es war mehr als eine jugendliche Dummheit, die ein 13-jähriger Bursche begangen hat: Der Bub, er wird von einem Verein betreut, stahl in der Nacht von Sonntag auf Montag ein Auto des Vereins. Dazu brach er in die Garage ein, zertrümmerte ein Fenster.

Mit seinem querschnittsgelähmten Freund unternahm er dann ein nächtliche Spritztour, die beide nur mit ganz viel Glück ohne Verletzungen überstanden. Denn im Bereich der „Roten Schale“ kam es in den Morgenstunden zum unvermeidlichen Crash: Das Auto krachte in die Leitschiene, blieb unbeleuchtet auf der stockfinsteren Gegenfahrbahn liegen.

Burschen überstanden Crash unverletzt

Die beiden Burschen blieben bei dem Unfall unverletzt, hatten danach noch mehr Glück. „Nicht auszudenken, was passiert wäre, wenn ein nachkommendes Auto in das Unfallwrack gerauscht wäre. Da waren wirklich viele Schutzengel im Spiel“, heißt es seitens der Polizei.

Die Beamten konnten den nächtlichen Ausreißer bald zur Rede stellen – ihm dürfte langweilig gewesen sein, so seine Begründung. Gröbere Auswirkungen dürfte seine Tat nicht haben – mit 13 Jahren ist der Bursche noch nicht strafmündig, eine Anzeige bleibt deswegen genauso wie ein gerichtliches Nachspiel aus. Alkohol war bei der Wahnsinnsfahrt nicht im Spiel.