Gute Luftqualität in Zillingdorf. Knapp zwei Jahre lang wurden Schadstoffe in der Luft gemessen. Alle Ergebnisse lagen unter den gesetzlichen Grenzwerten.

Von Kristina Veraszto. Erstellt am 09. Mai 2019 (04:17)
Veraszto
Mario Schöffauer, ZZ-Bürgermeister Harald Hahn, Stefan Haslinger und ZZ-Gemeinderat Franz Reisacher (v.l.) bei der Präsentation der Ergebnisse im Haus der Musik.

Die Gemeinde verfügt über eine sehr gute Luftqualität, das geht aus einer Messung des NÖ Umwelt-, Beobachtungs- und Informationssystems (Numbis) hervor. Referent Stefan Haslinger präsentierte im Haus der Musik die Ergebnisse.

Mit einem mobilen Messcontainer beim Bauhof wurden von März 2017 bis Dezember 2018 Lufttemperatur, Windgeschwindigkeit und Windrichtung sowie die Schadstoffe Schwefeldioxid, Kohlenmonoxid, Stickstoffdioxid, Ozon und Feinstaub erfasst. Dabei lagen alle Ergebnisse unter den gesetzlichen Grenzwerten. Vor allem die Schwefeldioxid- und Kohlenmonoxid-Messungen sowie die Messung von Stickstoffdioxid zeigten keine erhöhten Werte. Auch der Ozongehalt in der Luft lag unter den gesetzlichen Grenzwerten, wie Haslinger erklärte. Die Informations- sowie die Alarmschwelle wurde über den gesamten Messzeitraum kein einziges Mal überschritten.

Betreffend des Feinstaubes gab es für Zillingdorf ebenfalls gute Nachrichten: Im Jahr 2017 wurden keine Überschreitungen des Tagesmittelwertes von 50 Mikrogramm pro Kubikmeter erfasst. 2018 waren es lediglich fünf Überschreitungen. Laut Haslinger fügen sich die Ergebnisse der mobilen Messung sehr gut in das Gesamtbild der Luftqualität in der Region ein.

Gemessen wird diese durch die fixen Messstationen in Bad Vöslau und Wiener Neustadt. „Es gibt zwar geringe Unterschiede, aber die Ergebnisse der beiden fixen Stationen können in Zukunft als Anhaltspunkte für die Luftqualität in Zillingdorf genommen werden“, so Haslinger.