Bürgerinitiativen in Niederösterreich planen Einsprüche. Nach dem positiven Bescheid der niederösterreichischen Landesregierung für den zweiten Teil der Ostumfahrung Wiener Neustadt werden Einsprüche vorbereitet.

Von Redaktion, APA. Erstellt am 15. Januar 2019 (20:52)
Söllner

"Die beiden Bürgerinitiativen L.A.M.A. sowie 'Ostumfahrung - So nicht!' haben Parteistellung und können somit eine Beschwerde gegen den Bescheid beim Bundesverwaltungsgericht einbringen", hieß es in einer Stellungnahme am Dienstagabend.

"Die Politik darf sich also schon jetzt darauf einstellen, dass der kommunizierte Zeitplan für die Ostumfahrung nicht halten wird", kündigte die Bürgerinitiative "Ostumfahrung - So nicht!" an. "Mit der heutigen Entscheidung ist das letzte Wort jedenfalls noch lange nicht gesprochen. Am Zug wird das Bundesverwaltungsgericht sein." Die Initiative befürchtet unter anderem eine geringere Lebens- und Wohnqualität von Anrainern durch das knapp fünf Kilometer lange Straßenbauprojekt.