700 Menschen bei Marsch für Mordopfer. Friedlich ging am Samstagabend der Trauermarsch für die ermordete Wiener Neustädterin Manuela K. über die Bühne.

Von Mathias Schranz. Erstellt am 19. Januar 2019 (21:16)

Rund 700 Menschen, viele davon aus dem Kriegsspital, kamen, um vom Bahnhof auf den Hauptplatz zu marschieren und ihre Trauer auszudrücken.

Schranz
Bei der Mariensäule wurden Trauerkerzen aufgestellt.

Der Marsch verlief laut Polizei ohne Zwischenfälle, rund 80 Beamte, darunter auch Kräfte der Einsatzeinheit sorgten für Sicherheit. Klar ist jetzt auch, von wem der Marsch veranstaltet wurde: Hinter der Veranstaltung steht die Plattform „Die Stimme“ rund um den ehemaligen FPÖ-Gemeinderat Markus Ripfl aus dem Bezirk Gänserndorf, der sich via Megafon auch an die Teilnehmer wandte.

Der ehemalige FPÖ-Politiker wurde Anfang des Vorjahres nach mehreren Vorfällen aus der Partei ausgeschlossen – zuletzt hatte er ein Nazi-Lied auf Facebook geliked. Nach dem Trauermarsch wurden Unterschriften sowie Geld für die Familie gesammelt.