Exklusive Einblicke: Hilton öffnet seine Türen. Die NÖN warf vor der Eröffnung diesen Freitag einen Blick in das neue Hotel im Stadtpark.

Von Philipp Hacker-Walton. Erstellt am 14. Februar 2019 (05:08)

Die Zimmer sind allesamt schon geputzt, die Betten überzogen, nur im Eingangsbereich werden letzte Arbeiten verrichtet: Beim Besuch der NÖN wenige Tage vor der Eröffnung präsentiert sich das „Hilton Garden Inn“ schon bereit für seine ersten Gäste. Diesen Freitag (15. Februar) wird das neue Hotel im Stadtpark zwischen Kapuziner-Kloster und Kasematten feierlich eröffnet, ab Samstag läuft hier der „normale“ Betrieb.

Schon zuvor gibt es in diesen Tagen Besuch aus Großbritannien: „Vor der Eröffnung kommt die Qualitätskontrolle von Hilton, um sicherzustellen, dass wir alle Standards erfüllen, um ein Hilton Garden Inn zu sein“, sagt Sales Director Csongor Birinyi im Gespräch mit der NÖN. Das „Garden Inn“ wird nicht von der Hilton Hotel-Kette selbst, sondern als Franchise von der Kesco GmbH mit Sitz in Wien betrieben. „Die Eigentümer führen in Russland einige Hotels, darunter auch mehrere Hilton Garden Inn“, so Birinyi.

Die Lage könnte besser kaum sein

Bei einem Rundgang fällt rasch auf, wie sehr das neue Hotel von seiner exzellenten Lage profitiert: Auf der einen Seite sind die Zimmer dem Stadtpark zugewandt, vom Restaurantbereich und der direkt davor liegenden Terrasse hat man einen schönen Blick auf die Tennisplätze. Auf der anderen Seite ist die Aussicht noch besser: Durch die gläserne Seitenwand im Erdgeschoß blickt man auf die frisch renovierte Stadtmauer, aus den oberen Stockwerken hat man einen herrlichen Blick auf das benachbarte Kapuziner-Kloster und, etwas weiter weg, die Türme des Neustädter Domes, die aus der Innenstadt emporragen.

Die 130 Zimmer, die Platz für 300 Personen bieten, sind so gestaltet und ausgestattet, wie man es von modernen Hotels im gehobenen, aber noch nicht luxuriösen Segment gewohnt ist: Freundliches, unaufdringliches Interieur, großer Fernseher, modernes Badezimmer, der knapp bemessene Platz ist effizient genützt.

Wie Hoteldirektor Michael Seitz sagt, will man im neuen Hotel aber nicht nur übernachtende Gäste willkommen heißen: „Unser Restaurant ist für alle geöffnet, unabhängig davon, ob man bei uns ein Zimmer belegt hat oder nicht. Das gilt auch für das tägliche Frühstücksbuffet.“ Und auch die Bar im Eingangsbereich des Hotels steht Nachtschwärmern unabhängig von einer Buchung offen – täglich mindestens bis 1.30 Uhr.

Vorerst hat das Hilton-Hotel 57 Mitarbeiter, „bei entsprechender Auslastung könnten wir auf bis zu 75 Mitarbeiter aufstocken“, sagt Seitz.