Wiener Neustadt

Update am 13. Januar 2019, 19:45

von Mathias Schranz

Fassungslosigkeit nach Mord an Mädchen. Nach dem Fund der Leiche einer Jugendlichen in einem Park in Wiener Neustadt hat die Polizei einen Verdächtigen im Visier.

Im Mordfall der 16-jährigen Manuela aus Wiener Neustadt, die am Sonntag tot im Wodica-Park aufgefunden wurde, gibt es jetzt einen Tatverdächtigen.

NÖN.at hatte berichtet:

Durch das Gestrüpp pfeift der Wind, Menschen gehen vorbei und schütteln den Kopf. Die Nachricht vom toten Mädchen im Anton-Wodica-Park, direkt gegenüber der Otto Glöckl Volksschule, hat sich am Sonntag in Wiener Neustadt schnell verbreitet.

Menschen stehen vor der Polizeiabsperrung, starren auf die Tatortgruppe der Polizei, die Spuren sichert. „Unglaublich, dass hier so etwas passiert“, meint eine Frau, die – genau wie das 16-jährige Opfer – nur wenige Meter entfernt vom Park wohnt. Unter Spaziergängern, Schaulustigen und Bewohnern des Kriegsspitals gibt es auch zahlreiche Gerüchte. Viele spekulieren, wie es zu der Tat kommen konnte. „Ich bin mit ihr früher in die Schule gegangen, kann es gar nicht glauben“, sagt ein Mädchen, „gestern habe ich sie noch in der Herrengasse beim Feiern gesehen.“  

Andere wollen wissen, dass Manuela bis zuletzt mit ihrem Freund unterwegs gewesen ist. Vom „Fortgehen“ dürfte die 16-Jährige nicht mehr heimgekommen sein.

Angehörige schlugen Alarm, am Vormittag dann traurige Gewissheit: Die Leiche des Mädchens wurde in einem Laubhaufen entdeckt.  Laut Polizei dürfte die Tat dürfte am Sonntag in den frühen Morgenstunden passiert sein. Der Fundort im Park dürfte auch der Tatort sein, so die Polizei, die Todesursache steht noch nicht fest.