FH-Forschung für Wiener Museen. Studierende erarbeiteten mit kreativen Interviews Strategien für mehr Besucher.

Von Stefanie Marek. Erstellt am 15. Februar 2019 (04:18)
FH
Die Fragestellungen, mit denen sich die Studierenden auseinandersetzten, waren vielseitig: Was assoziieren Menschen mit dem Begriff MAK/Museum für angewandte Kunst? Was sind die wichtigsten Gründe, ein Museum zu besuchen? Warum besuchen ausländische Touristen das Kunsthistorische Museum? Am Bild: Olivia Harrer (MAK), Kathrin Pokorny-Nagel (MAK), die Studentinnen Anastasia Kuryatenko, Stefi Thevalakara, Isabelle Rittinghaus, Sandeep Kaur, Brent Watkins und FH-Mitarbeiterin Karin Dobernig. 

Was sind die wichtigsten Gründe, ein Museum zu besuchen? Warum besuchen ausländische Touristen das Kunsthistorische Museum? Wie informieren sie sich über kulturelle Angebote? Und was assoziiert man mit dem Begriff MAK? Diesen und weiteren Fragen gingen Studierende im Zuge eines Praxisprojekts der zwei externen Auftraggeber nach.

Auf Basis dieser Forschung entwickelten die Studierenden Ideen und Strategien für das Kunsthistorische Museum Wien und das Museum für angewandte Kunst (MAK) Wien, die helfen sollen, die Besucherzahlen zu erhöhen. Dazu interviewten sie Wiener zu ihrer Wahrnehmung des MAK und Touristen zum KHM.

Ein Ergebnis war etwa, dass Touristen, die Wien für ein paar Tage besuchen, zu wenig Zeit haben, um das gesamte KHM zu besichtigen und der Eintritt dafür zu teuer sei. Die Studierenden schlugen beispielsweise vor, einen Themenweg mit Info-App und zu einem kleineren Preis zu machen, der die wichtigsten Werke im KHM abdeckt.

Durchgeführt wurde das Projekt von Masterstudierenden des Studiengangs „Business Consultancy International“ unter Leitung von Karin Dobernig.