Warten auf Raucherhütten beim Landesklinikum. Seit dem Frühjahr stehen Raucherhütten auf dem Gelände, jedoch können sie bis jetzt noch nicht benutzt werden. Man warte auf Aschenbecher, so das Spital.

Von Mathias Schranz. Erstellt am 16. Oktober 2019 (05:56)
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Zwei der bis jetzt nicht benützten Raucherhütten am Krankenhaus-Areal. Insgesamt wurden sieben Stück aufgestellt, um den Rauchern einen wettergeschützten Bereich anzubieten.

Ein schöner Anblick sind sie nicht: Gläserne Bauten auf dem Areal des Krankenhauses, deren Zugang mit Absperrbändern verwehrt wird. Bereits seit dem Frühjahr stehen mehrere der „Raucherhütten“ rund um das Landesklinikum, benutzt werden können sie allerdings nicht. Zur Verwunderung der Patienten, die, wie sich beim Lokalaugenschein der NÖN zeigt, derzeit neben den Hütten rauchen. „U-Bahnstationen“ werden die Hütten mittlerweile liebevoll vom Personal genannt, „eine lange Geschichte, bei der nix weitergeht“, bekommt die NÖN zu hören.

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Auf Anfrage, warum die Raucherhütten noch nicht in Betrieb sind, heißt es seitens des Landesklinikums, dass dort noch selbstlöschende Aschenbecher angebracht werden müssten, deren Lieferung sich verzögert hätte. Laut Landesklinikum gäbe es mehrere Gründe, warum die Raucherhütten aufgestellt wurden. „Achtlos weggeworfene Zigarettenreste haben das Areal bislang verschmutzt, wodurch ein hoher Reinigungs- und in weiterer Folge ein hoher Personalaufwand verursacht wurde.

Dies soll durch die Hütten reduziert werden. Zudem sind Raucher durch die Hütten vor Wind und Regen geschützt“, teilt Krankenhaus-Sprecherin Doris Zöger mit. Am Areal des Landesklinikums seien sieben Stück dieser Raucherhütten aufgestellt worden – Bauweise, Baumaterialien und Kennzeichnung würden den brandschutzrechtlichen Bestimmungen entsprechen, heißt es.