2 Sieger in Allhartsberg

Erstellt am 27. Jänner 2015 | 05:24
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Foto: NOEN, Eder
ÖVP und SPÖ bekommen je einen zusätzlichen Sitz. ÖVP weiter klar vorne.

Nur Wahlgewinner und keine Verlierer gibt es in der Gemeinde Allhartsberg. Sowohl ÖVP als auch SPÖ haben hier am Sonntag bei der Gemeinderatswahl ein Mandat dazugewonnen. Wie das geht? Aufgrund der Bevölkerungsentwicklung gab es nun zwei Mandate zusätzlich zu vergeben. Diese zwei zusätzlichen Sitze im Gemeinderat teilen sich ÖVP und SPÖ auf, wobei die ÖVP ein zweites Mandat mehr um lediglich sieben Stimmen verpasst hat.

Stimmen- und prozentmäßig gibt es im Vergleich zur letzten Gemeinderatswahl 2010 keine großen Verschiebungen. Die ÖVP kam auf 81,3 Prozent, das sind 1.154 Stimmen (2010: 81,4 Prozent, 1.167 Stimmen). Die SPÖ erzielte 18,7 Prozent, das sind 265 Stimmen (2010: 18,6 Prozent, 267 Stimmen). Die ÖVP hält nun bei 17 (bisher: 16), die SPÖ bei 4 (bisher: 3) Mandaten.

Wahlbeteiligung ging zurück

Zurück ging die Wahlbeteiligung in der Zuzugsgemeinde. Während 2010 noch 85,1 Prozent der Wahlberechtigten den Weg zu den Urnen fanden, waren es 2015 nur noch 80,9 Prozent. Zufrieden über das Abschneiden seiner Fraktion zeigte sich ÖVP-Bürgermeister und Landtagsabgeordneter Anton Kasser. „Natürlich ist es schade, dass wird das zweite zusätzliche Mandat nur um sieben Stimmen verpasst haben“, so Kasser. „Wir haben aber gewusst, dass es knapp wird. Das letzte Mal haben wir das 17. Mandat nur ganz knapp verpasst, nun eben das 18.“ Dennoch gewann die ÖVP in Allhartsberg 2010 unter Kasser zwei Mandate dazu, während die SPÖ zwei Sitze abgeben musste.

„Mäßig zufrieden“ über den Wahlausgang zeigte sich SPÖ-Spitzenkandidat Roland Gruber kurz nach Bekanntwerden des Wahlergebnisses. „Wir haben uns fünf Mandate erhofft, sind aber auch mit vier zufrieden, vor allem, wenn man berücksichtigt, dass das vierte Mandat relativ knapp war“, so Gruber. Der Vorzugsstimmenwahlkampf der ÖVP habe gewirkt, so Gruber weiter und fügt an, dass er nichts davon halte. „Manche Wähler hat das auch verwirrt.“

Kasser, der an der Spitze eines 24-köpfigen ÖVP-Teams ins Rennen ging, hingegen freut sich, dass das Vorzugsstimmenmodell der ÖVP so gut angenommen wurde. Die neuen Gemeinderäte stehen bereits fest .