Vom Licht und vom Schmieden im Ybbstal. Christkindlmärkte im Bezirk laden ein. Schmiedeweihnacht Ybbsitz und Lichterweihnacht Waidhofen im Ybbstal.

Von Leo Lugmayr und Peter Führer. Erstellt am 20. November 2019 (03:23)
An die 10.000 Besucher lockt die Schmiedeweihnacht Jahr für Jahr nach Ybbsitz. Heuer geht die Adventveranstaltung am 14. und 15. Dezember über die Bühne. Schmiedeakademie-Dozent Nick Frühwirt (Bild) ist einer der Schmiede, die für Funkenzauber sorgen werden.
Gemeinde Ybbsitz

Die Vorbereitungen auf die Adventmärkte der Region laufen bereits auf Hochtouren. Von Allhartsberg bis Hollenstein kann man sich dabei auch im Ybbstal wieder in allen Gemeinden auf die stillste Zeit im Jahr einstimmen. Die Leuchtturmprojekte der Region sind dabei auch heuer wieder die Lichterweihnacht im Waidhofner Rothschildschloss und die Schmiedeweihnacht in Ybbsitz, die Jahr für Jahr an die 10.000 Besucher ins kleine Ybbstal lockt.

„Wir weiten das Angebot der Schmiedeweihnacht am 14. und 15. Dezember heuer noch aus und bieten einen Ybbsitzer Schafbauernhof als zusätzliche Attraktion bei der Schmiedeweihnacht an“, sagt der Ybbsitzer Bürgermeister Gerhard Lueger. Milchschafe, Zackelschafe und Alpakas werden entlang der Ybbsitzer Schmiedemeile in Streichelzoos zur Verfügung stehen, ihre Produkte den Markttisch füllen.

In Waidhofen will man von 6. bis 8. Dezember mit der Lichterweihnacht im idyllischen Schlosshof bei den Gästen punkten. „Neben dem eindrucksvollen Ambiente sorgen vor allem traditioneller Genuss und abwechslungsreiche Unterhaltung für weihnachtliche Vorfreude“, sagt Bürgermeister Werner Krammer. Mit Kinderbastelwelt, Kunsthandwerk und stimmungsvoller Musik spielt man Publikumsmagneten als Trümpfe aus.

Doch nicht nur im Ybbstal, auch im restlichen Bezirk Amstetten wartet ein breites vorweihnachtliches Angebot. Den 30-jährigen Geburtstag feiert heuer etwa der Adventmarkt im Schloss Zeillern. Co-Organisator Johannes Spreitz ist überzeugt, dass das Schloss-Ambiente im geschützten Schlosshof und in den ansprechenden Festsälen den Adventmarkt besonders stilvoll macht. „Außerdem ist er nicht ‚überkommerzialisiert‘, sondern konnte bisher seinen stimmungsvollen, vorweihnachtlichen Charakter bewahren“, weiß Spreitz. Heuer gibt es in Zeillern aufgrund des 30-Jahr-Jubiläums keine Standmiete im engeren Sinn. Es wird von den Ausstellern nur eine Kaution eingehoben. „Dies soll vor allem ein Dankeschön an langjährige Aussteller sein, denen viel am Zeillerner Adventmarkt gelegen ist“, verrät Spreitz. Man habe heuer mehr Anfragen gehabt. Da man aber nicht nur den Hof, sondern auch alle Festsäle und Seminarräume nutzen kann, konnten alle Aussteller, die übrigens aus der Region kommen oder Bezug zu Zeillern haben, einen Platz finden.

5.000 Besucher im Schloss St. Peter/Au

Und was kann man in Zeillern erstehen? „Die angebotenen Produkte würde ich zusammenfassen mit ‚Gutes, Schönes und Nützliches‘. Sehr gut bei den Gästen kommt das Rahmenprogramm an, beispielsweise die musikalische Umrahmung durch Musikschule und Musikverein, die Buchausstellung, die Jung-Perchten und vor allem der Nikolaus-Einzug, der immer viel Publikum anzieht“, verrät Johannes Spreitz.

Großer Beliebtheit erfreut sich auch die „Flammende Schlossweihnacht“ im Schloss St. Peter/Au. „Das Organisationsteam des Kulturreferates der Marktgemeinde und auch alle Aussteller waren im Vorjahr sehr zufrieden. Im Vorjahr kamen wieder um die 5.000 Besucher, um das vorweihnachtliche Ambiente im Schloss zu genießen. Uns ist es ein großes Anliegen, eine Vielfalt an Ausstellern und ihren Produkten anbieten zu können. Dabei achten wir darauf, dass es sich vor allem um selbst erzeugte Produkte handelt. Deshalb finden unsere Besucher Kunsthandwerk und bäuerliches Handwerk in allen Variationen, was sehr geschätzt wird“, weiß Sabine Hummer vom Schlossmanagement. Weiters könne man vielen Kunsthandwerkern vor Ort bei ihrer Arbeit zusehen und auch etwas über ihr Handwerk erfahren.

Die „Flammende Schlossweihnacht“ in St. Peter/Au findet am Samstag, 30. November, 10 bis 18 Uhr, und am Sonntag, 1. Dezember, 10 bis 18 Uhr, statt.

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