94 % fühlen sich wohl

Erstellt am 29. Juli 2014 | 07:01
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Foto: NOEN, Dorferneuerung Allhartsberg
Allhartsberger Schüler mit Freizeitangebot sehr zufrieden. Arbeit an sozialer Plattform als Anlaufstelle. Jugendstammtische und Besuchsdienste angedacht.

Im Zuge der Sozialen Dorferneuerung startete Allhartsberg im September 2013 mit dem Audit „Familienfreundliche Gemeinde“. Gemeinsam erarbeitete die Bevölkerung in mehreren Workshops und beim Allhartsberger Zukunftstag die Freizeitaktivitäten und sozialen Angebote und prüften diese auf ihre Kinder-, Jugend-, Familien- und Seniorenfreundlichkeit.

Kindergartenkinder gestalteten Transparent

Darauf aufbauend entstand eine Liste von wertvollen Projekten, welche nun in einem Projektbericht zusammengefasst wurden. Auch die Kinder der Kindergärten und der Volks- und NÖ Mittelschule beteiligten sich an der Aktion „Familienfreundliche Gemeinde“.

Unter dem Motto „Lebenswertes Allhartsberg“ gestalteten die Kindergartenkinder ein Transparent und zeigten somit, wie wichtig ihnen eine lebenswerte Heimat ist. Die Meinung und Zufriedenheit der Schüler der Volks- und Hauptschule wurde mittels eines Fragebogens ermittelt.

Fast alle Schüler nahmen teil und das Ergebnis kann sich sehen lassen: Über 94 Prozent fühlen sich sehr wohl in ihrer Heimatgemeinde und finden die Freizeiteinreichungen und Freizeitangebote toll. „Die Gemeinde hat sehr viele Freizeitangebote und soziale Angebote zu bieten“, so Gemeinderat Gottfried Übellacker. „Die Erhaltung und Schaffung von weiteren Angeboten für ein lebenswertes Allhartsberg ist uns ein besonders Anliegen“.

„Zeigte uns, wo der soziale Weg hingeht“

Das Audit „Familienfreundliche Gemeinde“ ist somit abgeschlossen. Projektleiter Übellacker und sein Team präsentierten nun den Projektbericht und die geplanten Projekte. Derzeit wird an einem Konzept für eine Soziale Plattform als Anlaufstelle für die Bürger und einer Jugendcoach-Infostelle gearbeitet.

Auch Jugendstammtische für die Vernetzung der Jugendlichen und Jugendgruppen sind in Planung. Die bereits bestehende Elternschule und die Kinderbetreuung sollen weiter forciert werden. Ein ehrenamtlicher Besuchsdienst soll aufgebaut werden und die ältere Generation von Allhartsberg regelmäßig besuchen.

Der Zusammenhalt in Allhartsberg soll durch die „Allhartsberger Olympiade“ gefördert werden. Ein weiteres Projekt ist ein Kneipp- und Barfußweg. Hinter den Projekten steht die Soziale Dorferneuerung, die sich über jeden Menschen, der mitarbeiten möchte, sehr freut.

„Das Audit ‚Familienfreundliche Gemeinde‘ zeigte uns, wo der soziale Weg hingeht“, so Landtagsabgeordneter Bürgermeister Anton Kasser. „Nun liegt es an uns, die Familienfreundlichkeit in unserer Gemeinde zu erhalten und auszubauen.“