Arbeiten an Schloss starten

Erstellt am 28. August 2012 | 00:00
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Web-Artikel 6175
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BAUBEGINN / Das Schloss Hohenlehen ist heuer 100 Jahre alt. 4,55 Millionen Euro fließen nun in seine Generalsanierung. Es erhält einen neuen Zubau, den „w30“ plante.

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Ziehen bis 2014 an einem gemeinsamen Strang: Hubert Helm, Wolfgang Wachter, Stefan Wedl, Ing. Friedrich Fahrnberger, Dagmar Ott, Schuldirektor Leo Klaffner, Inge Wohlschlager, Peter Brunner, Andreas Hasslinger, Christian Pfannhauser, Wolfgang Üblacker, Dieter Wintersperger, Thomas Six und Harald Gilge (v.l.). Den Abschluss macht im Jahr 2015 ein neues Schlossaußengelände.HUEBMER (2), HUDLER (1)
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vVON MARKUS HUEBMER

HOLLENSTEIN / Die ersten Schritte sind kleine Schritte, wenn man die umfangreichen Ausbaupläne um 4,55 Millionen Euro rund um das Schloss Hohenlehen vor sich ausbreitet (die NÖN berichtete). „Jetzt werden zuerst neue Parkflächen hinter dem historischen Gebäude angelegt“, sagte Schuldirektor Leo Klaffner in der Vorwoche und hob mit dem Projektteam den Spaten zum Baubeginn. Die neuen Parkplätze werden notwendig, da die bestehenden dem modernen Schlosszubau, einem Pavillon, weichen müssen.

Fachschule mit  Lärchenfassade

Vor Architekt Stefan Wedl vom Waidhofner Büro „w30“ liegen die fertigen Baupläne: „Die Fassade des 530 Quadratvmeter großen, zweistöckigen, Gebäudes besteht aus Lärchenholz. Insgesamt hat der pavillonartige Bau eine sehr dezente Erscheinung“, so Wedl. Die modernen Elemente übernahm der Planer auch für den Schlosshaupteingang, der großzügiger ausfallen wird.

Land investiert in  Generalsanierung

Das Schloss, das einst Kronenzeitung-Gründer Gustav Davis erbauen ließ, wird von Grund auf saniert. „Die alten Schönheiten wie die hölzerne Vertäfelung im Foyer bleiben erhalten“, versichert Wedl. Neu wird die gesamte Installation und nachdem die Küche in das neue Nebengebäude gezogen ist, erweitert das Projektteam den Speisesaal für die Schüler. Diese werden ab 2014 das Schul- und Schlossgebäude über einen neuen, modernen Eingang betreten.