Francine Jordi sang für den Sonntagberg

Erstellt am 25. November 2016 | 16:50
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„I g´frei mi das i do bin!“, diesen Satz übte die Schweizer Musikerin Francine Jordi immer wieder, bis sie ihr Publikum auf mostviertlerisch begrüßen konnte.

Die sympathische Sängerin sagte sofort zu, als sie gefragt wurde, ein Benefizkonzert für den Erhalt der Basilika zu geben. Organisiert wurde das Konzert vom Verein Basilika und der NÖN – Niederösterreichische Nachrichten.

 „Heuer wurde der Westturm renoviert, als nächstes ist die Südseite vorgesehen, wenn wir mit der Außengestaltung fertig sind, nehmen wir uns das Innere der Kirche vor“, erklärte Abt Petrus Pilsinger das umfangreiche Sanierungskonzept und bedankte sich gleichzeitig bei allen Personen und Organisationen, welche den Sonntagberg  unterstützen.

Rund 500 Besucher kamen auf den Sonntagberg um das großartige Konzert mit Francine Jordi nicht nur zu hören, sondern auch um aktiv mitzumachen. „Bei meinen Konzerten müssen die Besucher immer mitarbeiten“, lachte die Künstlerin, „und damit ist nicht nur das Klatschen gemeint“.

Weihnachten im zweiten Teil

Mit dem Lied zur Eröffnung „Ein Märchen aus Eis“ schritt die Sängerin durch das Haupttor der Basilika um danach mit dem berührenden Lied „Schenk mir die Nacht“ fortzusetzen. Die nächsten zwei Lieder passten wunderbar in die Basilika, wie die attraktive Sängerin feststellte: „Das Paradies“ und „So klingt das, wenn Engel singen“.

Um Emotionen ging es bei den zwei Liedern in ihrer Muttersprache, dem Schweizerdeutsch. Es waren bekannte Lieder von Dolly Parton „Wo ich dich am meisten gebraucht habe“ und von den Bee Gees „Ein Herz wie die Sonne“. Ihre Vielseitigkeit stellte Francine Jordi mit dem Italien-Medley unter Beweis. Zu „Que Sera“ und „Felicità“ sangen auch die Besucher kräftig mit. „Ihr seid ja richtige Wiener Sängerknaben“, freute sich Francine Jordi. Beim Konzert durfte auch der Siegertitel bei ihrem Auftritt 1998 beim Grand Prix der Volksmusik „Das Feuer der Sehnsucht“ nicht fehlen.

Der zweite Teil des Konzerts war weihnachtlichen Liedern gewidmet, der Gitarrist Werner Köck begleitete dazu die Sängerin. Mit ihrer wunderbaren Stimme bekamen auch einfache, bekannte Lieder wie „Leise rieselt der Schnee“ eine ganz besondere Note. Nach den besinnlichen Liedern „Kalter Winter und warme Herzen“, „Gloria in Excelsius Deo und „Mein Brief an das Christkind“, waren wieder die Besucher gefragt.

Diesmal sollten sie nach ihren Haustürschlüsseln kramen. Es folgte eine unvergessliche Interpretation von „Jingle Bells“ mit dem Geläut von hunderten Haustürschlüsseln. Die Basilika Sonntagberg als Kraftort und die positive Aura von Francine Jordi spürten die Besucher ganz besonders bei den letzten Liedern „Zeit für ein stilles Gebet“ und „Ave Maria“.