8.500 Einsätze in zehn Jahren

Erstellt am 18. August 2014 | 12:59
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Foto: NOEN, Lugmayr
Vor zehn Jahren, am 26. Juni 2004, startet der Christophorus 15 zum Jungfernflug. Gleich am ersten Tag rettete man einen abgestürzten Bergsteiger mittels Seilbergung.

„In den zehn Jahren unseres Bestehens haben wir rund 8.500 Einsätze absolviert“, sagt Roland Eslitzbichler, Einsatzleiter der Rettungshubschrauber Basis Christophorus 15 (C-15) in den Ybbsitzer Bergen, stolz. Wie viele der Transportierten dem Einsatz der Flugretter ihr Leben verdanken, kann er nicht sagen.

300 verletzte Personen aus unwegsamem Gelände gerettet

Wenn es eng wird, dann sind oft Minuten entscheidend, das wissen Unfalls- und Intensivmediziner. 80 Prozent der Einsätze betreffen Ziele in Niederösterreich, der Rest teilt sich auf Oberösterreich und die Steiermark auf. „Unser Einsatzgebiet umfasst ja auch Teile des südlichen Mühlviertels, des östlichen Traunviertels sowie Teile der Obersteiermark“, sagt Eslitzbichler, der sich gut an den ersten Einsatztag erinnert: „Wir retteten einem Mann mit anaphylaktischem Schock in der Donauregion und dann einen abgestürzten Bergsteiger mittels Seilbergung.“

300 Mal wurden verletzte Personen mittels Bergetau aus unwegsamem Gelände gerettet. Am häufigsten (30 Prozent der Einsätze) werden die Flugretter aber zu internistischen Notfällen angefordert, gefolgt von Verkehrsunfällen, Arbeitsunfällen, neurologischen Notfällen und Sport- und Freizeitunfällen, die anteilsmäßig gleich bei 15 Prozent liegen.

„Der C-15 hat die Region aufgewertet“

„Signifikant ist bei der Notfallkategorie Verkehrsunfälle der hohe Anteil an verunglückten Motorradfahrern, bedingt durch viele klassische Motorradstrecken in unserem Einsatzgebiet“, sagt Eslitzbichler. So fliegt das C-15 Team besonders oft zu Zielen an den Motorradstrecken in den Bereichen Mariazell, St. Ägyd und in den Täler des südlichen Waldviertels. Für den Einsatzleiter steht fest: „Der C-15 hat die Region aufgewertet.“