Eine kleine Festivalkunde

Erstellt am 24. Mai 2011 | 13:42
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Foto: NOEN
VORSCHAU / Sie heißen The Garage, Seewiesenfest oder Hammerwerkfestival und strafen Nörgler Lügen, die behaupten, im Ybbstal könne man nicht auf den Putz hauen.

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VON STEFAN HACKL

YBBSTAL / Wenn Festivalmacher eine „Hausordnung“ erlassen, dann nur mit einem Augenzwinkern: „Tiere sind am gesamten Festgelände fehl am Platz. Knuts, Abus, Schnurlies und Waldis bitte einfach übers Wochenende bei Oma lassen“, verlauten die Veranstalter des Seewiesenfests in Kleinreifling.

Die liebevolle Maßregelung der Organisatoren aus Weyer spricht Bände: Sommerfestivals in der Region versprühen ein familiäreres Klima als Massenansammlungen wie „Nova Rock“ oder „Frequency“ in den Großstädten. Unterstrichen wird das von Andre Krenn und Martin Dowalil, den Hauptorganisatoren des im August stattfindenden „Fleischrock“-Festivals auf der Forsteralm. Sie versprechen „Tee und Butterbrot am nächsten Morgen“ nach dem großen Abtanzen.

Erste Station im regionalen Pop- und Rockreigen ist das Seewiesenfest in Kleinreifling (OÖ) am Samstag, 28. Mai, das heuer zum 20. Mal stattfindet. Geschmack bewiesen die Organisatoren schon bei der ersten Auflage, als die später zu Höhenflügen ansetzende Formation „Attwenger“ zu Gast war. Zum Seewiesenfest pilgern längst auch internationale Bands - wie etwa FM Belfast (Island) oder Esben and the Witch aus Großbritannien.

Seit 2007 mischt der Kulturverein Förderband Hiphop und Metal beim Hammerwerk-Festival in Ybbsitz zu einer Klangwolke, auf die auch die Anrainer relativ gelassen reagieren. Heuer rockt mit „Alkbottle“ ein ganz dicker Fisch im Kleinen Ybbstal.

Eine der schrägsten Schulabschlusspartys des Landes richtet Richard Abfalter am 1. Juli im Pfarrgartenparkdeck in Waidhofen aus. Verpflichtet hat er „Die Vamummtn“ (s. Infokästen).

Die Band „Kreisky“ aus Wien spielt beim Seewiesenfest.INGO PERTRAMER