Waidhofen/Ybbs: Stadt will Energie sparen

Erstellt am 27. November 2022 | 06:47
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Stadtrat Erich Leonhartsberger, Stadtrat Martin Dowalil, Philipp Peham (gda) und Bürgermeister Werner Krammer (von links) wollen die Stadt energieeffizienter machen.
Foto: Magistrat
Ausbau von Photovoltaik, professionelles Energiemanagement und Energiebericht kommen. Straßenbeleuchtung wird reduziert.

Die Stadt Waidhofen setzt Maßnahmen, um Energie zu sparen. Gelingen soll dies durch eine akribische Energiebuchhaltung und den Ausbau von Photovoltaik-Anlagen. „Vor allem im Bereich der PV-Anlagen stehen in den nächsten beiden Jahren große Projekte am Plan“, erklärt Bürgermeister Werner Krammer.

So soll die Terrasse des Parkbads ebenso wie die obere Etage des Schlosscenter-Parkdecks, die nächstes Jahr überdacht wird, mit Photovoltaik-Paneelen ausgestattet werden. „In Summe entsteht hier – auch mit der Eishalle – ein Bereich, den wir in puncto Energie neu denken werden“, sagt Krammer. „Wenn man im Sommer das Parkbad heizt und im Winter die Eishalle kühlt, stellt sich natürlich die Frage nach der Verwendung der Abwärme und einem entsprechenden Optimierungspotenzial.“ Das Büro Kuster, das bereits das Energiekonzept für den Wirtschaftspark Kreilhof erstellt hat, wurde mit einer Planung für diesen Bereich beauftragt. Zusätzlich hat sich die Stadt im Energiebereich personell verstärkt. Während sich ein Magistratsmitarbeiter künftig strategisch mit dem Energiemanagement auseinandersetzen wird, soll ein zweiter den Energieverbrauch der städtischen Gebäude im Sinne eines Energieberichts optimieren. Dieser Bericht wird jährlich, auf Grundlage eines Online-Energiebuchhaltungs-Tools, das der Gemeinde seitens des Landes Niederösterreich zur Verfügung gestellt wird, erstellt.

Aktuell prüft das Bauamt weitere Einsparungsmöglichkeiten bei der Straßenbeleuchtung, etwa durch Teilnachtabsenkungen zwischen 23 und 4 Uhr. „Es gibt bereits einen Plan, welche Straßenzüge dafür infrage kommen. Derzeit wird die technische Durchführbarkeit geprüft“, erklärt der Stadtchef. Fix ist, dass Kirchen- und Gebäudebeleuchtungen, sofern sie an der öffentlichen Straßenbeleuchtung hängen, abgeschaltet werden.

Der Zeitraum der Weihnachtsbeleuchtung wird heuer verkürzt. So wird sie am 24. November in Betrieb genommen und nach dem 6. Jänner wird abgeschaltet.