Radachse bis Gaflenz

Erstellt am 26. Dezember 2019 | 04:32
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Stadtrat Anton Schörghofer, Gemeinderat Christian Pechhacker, Gerhard Schippany, Bürgermeister Werner Krammer, Mario Magnes, Josef und Helga Heindl, Leopold Teurezbacher, Leo Steinbichler, Harald Enegl und Leopold Gspörer beim neuen Radwegabschnitt bei der B 121.
Foto: Magistrat
Erster Abschnitt zwischen Firma Forster und Kunitzersiedlung ist fertig.

In fünf Jahren sollen Radfahrer Waidhofens Nachbargemeinden sicher und bequem auf eigenen Radwegen erreichen können. Sowohl nach Böhlerwerk als auch nach Gaflenz und Ybbsitz werden deshalb Radachsen geschaffen. Auch die Bachwirtsiedlung in Konradsheim soll an die Waidhofner Innenstadt mittels eines Radweges angeschlossen werden. Die Stadt investiert in den nächsten Jahren einen Millionenbetrag in den Ausbau des Radwegnetzes. Alleine 2020 sind im Budget 600.000 Euro dafür vorgesehen.

Konkrete Formen nimmt bereits die Radverbindung nach Gaflenz an. Zwischen der Firma Forster und der Kunitzersiedlung (Seeberg) wurde nun der erste Abschnitt eines Rad- und Gehwegs entlang der B 121 fertiggestellt. Somit ist man einer sicheren Anbindung an das Waidhofner Siedlungsgebiet Wirts einen Schritt näher. Im Rahmen der Asphaltierungsarbeiten wurden auch Glasfaserleitungen verlegt.

„Mit diesen verkehrspolitischen Maßnahmen wollen wir Menschen ermutigen, bei Kurzstrecken vom Auto auf das klimaschonende Fahrrad umzusteigen“, sagt Bürgermeister Werner Krammer. Im kommenden Jahr ist der Lückenschluss Richtung Süden zur Nachbargemeinde Gaflenz vorgesehen. Danach soll die Anbindung zum Waidhofner Stadtzentrum und zum Bahnhof realisiert werden.

Richtung Ybbsitz soll ein neuer Radweg auf Waidhofner Seite vom Vogelsang bis Gstadt errichtet werden. Dafür sollen nach der Verkürzung der Citybahn Teile der Stadtbahntrasse zum Radweg umfunktioniert werden. Eine Anbindung über die ehemalige Eisenbahnbrücke in Gstadt an den Ybbstalradweg wird überlegt. Eine Grobplanung und eine grobe Kostenschätzung für das Projekt gibt es bereits.

Auch für die Anbindung nach Böhlerwerk gibt es bereits Überlegungen über den Verlauf.

Als ein weiterer Service für Radfahrer sollen an den Stadteinfahrten überdachte Radabstellplätze errichtet werden.