Erster Schritt für Bahn

Erstellt am 28. April 2014 | 15:01
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Foto: NOEN, Piaty
Tourismusbahn / Bahnfreunde beauftragen Firma mit Machbarkeitsstudie für Nostalgiebahn zwischen Waidhofen und Ybbsitz. Schienen aus Oberen Ybbstal stehen nicht zur Verfügung.

Zwischen Waidhofen und Ybbsitz soll bald eine Nostalgiebahn fahren. Das ist der Wunsch von Bahnfreunden aus dem Ybbstal, die sich zur „Bürgerinitiative Ybbstalbahn“ zusammengeschlossen haben. Das Trassenband dürfen sie dafür nutzen, das hat der Obmann des Vereins Ybbstalradweg, Martin Ploderer, den Bahnfreunden zugesagt. Vom Ybbsitzer Bürgermeister Josef Hofmarcher kam zuletzt die Zusage, dass man einem derartigen Projekt seitens der Gemeinde nicht im Wege stehen werde, sollte ein genehmigungsreifes Projekt vorliegen, bei dem die Finanzierung gesichert sei. Die NÖN berichtete.

Die Bahnfreunde unter Federführung von Club-598-Obmann Siegfried Nykodem haben daraufhin eine Machbarkeitsuntersuchung für eine Tourismusbahn in die Wege geleitet.

Vergangenen Mittwoch fand bereits eine Begehung mit Wolfgang Eibensteiner vom Ingenieursunternehmen Geoconsult statt. Dabei sei festgestellt worden, dass es zwei technisch machbare Varianten für eine Tourismusbahn gebe, heißt es in einer Aussendung der Bürgerinitiative Ybbstalbahn.

Schienenmaterial bereits "verplant"

Um Klarheit zu schaffen, sei vom Club 598 sofort ein Studien-Auftrag vergeben worden. Mit den Arbeiten dazu werde unverzüglich begonnen. Ein Problem könnte jedoch das fehlende Schienenmaterial zwischen Gurhof und Ederlehen darstellen. Seitens der Bahnfreunde äußerte man zuletzt den Wunsch, doch jenes Schienenmaterial, das zwischen Opponitz und Gstadt abgebaut wurde, auf der Strecke ins kleine Ybbstal einzusetzen.

Seitens der NÖVOG, die im Besitz der begehrten Gleise und Schwellen ist, erteilte man diesem Wunsch jedoch eine Absage. Dieses Schienenmaterial sei bereits für die Waldviertel- und die Mariazellerbahn verplant. Man habe den Ybbstaler Bahnfreunden jedoch Unterstützung bei der Beschaffung von geeignetem Schienenmaterial zugesagt, so eine NÖVOG-Sprecherin gegenüber der NÖN.