Sturm fegte durch Hollenstein

Erstellt am 31. Oktober 2018 | 04:00
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Die Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr Hollenstein stiegen am Dorfplatz mittels Leiter auf das Dach des Hauses und entfernten das aus den Angeln gehobene Fenster, das auf die Straße zu fallen drohte.
Foto: FF Hollenstein
Eine Sturmböe hob ein Fenster in Hollenstein aus den Angeln. Felssturz auf L 99 beschädigte Ölwanne eines Pkw.

Am Mittwoch der Vorwoche rief der Sturm am frühen Abend die Freiwillige Feuerwehr Hollenstein auf den Plan.

Ein Fenster des Steinhauses am Dorfplatz war durch die Sturmböen aus einer Angel gehoben worden und drohte auf den Gehsteig darunter zu stürzen. Sieben Feuerwehrleute rückten gegen 18 Uhr aus, um die Gefahr zu beseitigen. Da der Hausbesitzer nicht daheim war, stiegen die Feuerwehrleute mittels Leiter auf das Dach und hängten das Fenster aus.

Felssturz sorgte für Unfall

Bereits zwei Stunden später mussten die Hollensteiner Florianis erneut ausrücken. Ein Felssturz hatte dazu geführt, dass ein Felsbrocken auf die L 99 gerollt war. Eine junge Pkw-Lenkerin konnte vor dem Hindernis nicht mehr rechtzeitig anhalten und fuhr auf den Stein auf.

Die Fahrerin blieb dabei zum Glück unverletzt, die Ölwanne ihres Autos wurde aber zerstört und das Motoröl trat aus. Zehn Feuerwehrleute rückten zur Unfallstelle aus, banden mittels Ölbindemittel rasch das ausgelaufene Öl und reinigten die Unfallstelle.

„Auch wenn es nicht so schlimm wie voriges Jahr war, so hat der Sturm vergangene Woche doch ordentlich gewütet“, berichtet Hollensteins Feuerwehrkommandant Josef Mandl. „Es gab erhebliche Schäden. Mehrere Bäume sind umgefallen und eine Hütte wurde abgedeckt.“ Menschen kamen durch den Sturm zum Glück keine zu Schaden.