Noise-Gewitter im Waidhofner Schloss

Erstellt am 30. September 2020 | 05:20
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NEPS, Wipeout und Scarabeusdream sorgten für einen lautstarken Abend im Rittersaal.

Ganz in Förderband-Manier ging es am vergangenen Freitagabend im Rittersaal laut her – wenn auch unter strengen Coronaauflagen. Der „Noise-Abend“ des Waidhofner Kulturvereins versprach einen abwechslungsreichen Abend, an dem drei verschiedene Bands für Stimmung sorgten.

Schwere Riffs trafen auf luftig-leichte Gitarren

Pünktlich um 21 Uhr eröffneten Matthias Bramauer (Gitarre, Gesang), Franz Hopfgartner (Bass, Gesang) und der erst am Vorabend eingesprungene Schlagzeuger Nikolaus Bürger von der Gruppe NEPS den Konzertabend im bis auf den letzten Sitzplatz gefüllten Saal. Bei den Eigenkompositionen der drei Musiker trafen schwere Riffs auf luftig-leichte Gitarren, die zum Tanzen verlockten.

Kein bisschen ruhiger wurde es danach mit der Elektro-Pop-Formation Wipeout. Didi Bruckmayr und Fadi Dorninger mischten hybride Vocals mit Samples, die aus einem neuen Alienfilm stammen könnten.

Das Duo bot eine spezielle Mischung aus dem Industrial-Techno- und dem Synth-Pop-Bereich, geschaffen von mächtig rollenden Sub-Bässen und finsterer Doom-Electronica im Mid-Tempo-Bereich, gemixt mit der Ausnahmestimme von Didi Bruckmayr.

Für den krönenden Abschluss des Abends sorgte die Band Scarabeusdream. Die beiden Musiker Bernd Supper (Klavier) und Hannes Moser (Schlagzeug) präsentierten ein Programm von episch-orchestraler Klassik über Posthardcore-Geschrei bis hin zu Pop-Tönen.

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