Nach Strache-Rücktritt: Angriff und Schweigen. FP-Basis in Region vermutet bei Entstehung des Videos eine „Aktion der Linken“. Ybbstaler FPÖ schweigt.

Von Peter Führer, Markus Glück und Andreas Kössl. Erstellt am 22. Mai 2019 (04:50)
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FP-Bezirksobfrau Edith Mühlberghuber gibt sich kämpferisch und will „die Ärmel hochkrempeln“.

Bei FPÖ-Vertretern in der Region übt man nach den „Ibiza-Tapes“ und ihren Folgen Kritik an den Methoden, wie das Video entstanden ist. „Es ist klar, dass die Linken und die Medien mit allen Mitteln daran gearbeitet haben, die Regierung zu stürzen“, sagt Amstettens FP-Stadträtin Brigitte Kashofer. Und auch der FP-Klubobmann im Landtag, Martin Huber, glaubt an eine „gesteuerte Aktion der Linken“. FPÖ-Bezirksobfrau Edith Mühlberghuber gibt sich kämpferisch: „Der Sturm, der uns entgegenbläst, mag noch so stark sein, wir Freiheitliche sind stärker. Besonders in Niederösterreich und Amstetten krempeln wir jetzt die Ärmel hoch.“

Nicht dazu äußern wollten sich Waidhofens FPÖ-Stadtparteiobmann Dieter Bures, der Waidhofner Gemeinderat Karl-Heinz Knoll und der Opponitzer Mandatar Alexander Schnabel.

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