FUSO investiert 1,5 Mio. Euro in Halle

Erstellt am 01. Februar 2011 | 00:00
Lesezeit: 2 Min
Dieser Artikel ist älter als ein Jahr
ybb05wirtschaft-wipa-fuso-3
Foto: NOEN
AUSBAU / Ein neues Fräszentrum soll die 47-Mann-Firma noch schlagkräftiger machen.

ybb05wirtschaft-wipa-fuso-3
FUSO-Prokurist Thomas Högn vor dem Firmengebäude: „Wir investieren 2011 in die Erweiterung der Produktionsinfrastruktur.“HACKL
Foto: NOEN

YBBSITZ / Das Ybbsitzer Unternehmen FUSO investiert im heurigen Jahr kräftig in den Ausbau des Standorts. Die bestehende Produktionsfläche wird durch eine zusätzliche Halle um 640 Quadratmeter vergrößert. Fünf weitere Spritzgussmaschinen werden angeschafft. Die Investitionen in das neue Highspeed-Fräszentrum lässt sich die 1947 gegründete Firma insgesamt 1,5 Millionen Euro kosten.

Mitarbeiterstand stieg  auf 47 Beschäftigte an

FUSO-Technologie kommt laut Prokurist Thomas Högn in „so gut wie allen Lebensbereichen“ zum Einsatz. Als Zulieferer für die Industrie ist das Unternehmen weltweit tätig. Vor allem zählen aber die regionalen Leitbetriebe zu den wichtigsten Abnehmern.

Unter der Wirtschaftskrise hatte der in Böhlerwerk gegründete und jahrelang in Waidhofen ansässige Betrieb stark zu leiden. Der Mitarbeiterstand reduzierte sich von 56 auf 44. „Mittlerweile haben wir schon wieder 47 Mitarbeiter. Wir haben auch während der Krise eine Million Euro in die Infrastruktur investiert“, so Högn.

Im Jahr 1994 ließ sich FUSO in Ybbsitz nieder. Der Familienbetrieb wird von den Brüdern An-dreas und Thomas Högn geführt. Kerngeschäft ist die Fertigung hochwertiger Kunststoffteile, die bei Automobilen (Scheinwerferbauteile) genauso zum Einsatz kommen wie in der Medizintechnik oder in der Verpackungsindustrie (Designverpackungen). Die erste große Erweiterung des Firmenareals (um 700 m²) war im Jahr 2007 erfolgt.