Kampf um den Ortschefsessel St. Georgen/Reith. SPÖ und ÖVP geben in St. Georgen/Reith als Wahlziel acht Mandate aus.

Von Andreas Kössl. Erstellt am 25. Januar 2020 (16:12)
Links: SPÖ-Bürgermeisterin Birgit Krifter. rechts: ÖVP-Spitzenkandidat Josef Pöchhacker
Kössl, ÖVP

Spannend wird die Gemeinderatswahl in St. Georgen/Reith. SPÖ und ÖVP trennt nur ein Mandat. Eine dritte Liste gibt es nicht.

An der Spitze der SPÖ führt Bürgermeisterin Birgit Krifter ein 15-köpfiges Team an. Für die diplomierte Krankenschwester ist es die erste Wahl als Spitzenkandidatin. Um der Abwanderung entgegenzuwirken, forciert die Bürgermeisterin den Bau von Wohnungen für junge Leute.

Gemeinsam mit der Siedlungsgenossenschaft Amstetten sei es gelungen, ein Wohnbauprojekt in die Wege zu leiten, hält Krifter fest. Im ehemaligen Blindenheim möchte sie eine Green-Care-Pflegeeinrichtung installieren und gemeinsam mit der Bevölkerung Dorferneuerungsprojekte umsetzen. Klares Ziel der SPÖ ist es, die acht Mandate und damit Platz eins in der Gemeinde zu verteidigen.

Bei der ÖVP, die unter dem Namen „S E P P – Volkspartei St. Georgen“ ins Rennen geht, sind acht Mandate und der Bürgermeistersessel ebenfalls das erklärte Wahlziel. Angeführt wird die 16 Kandidaten umfassende Liste von Ortsparteiobmann Josef Pöchhacker. Um die Wähler zu mobilisieren, buhlt die ÖVP um Vorzugsstimmen. Lediglich Pöchhacker ist als Nummer eins gesetzt. Thematisch setzt die ÖVP auf Betriebsansiedlung, leistbares Wohnen, die Belebung des Tourismus, eine Erweiterung des Serviceangebots der Gemeinde und die bestmögliche Unterstützung für das Projekt im Blindenheim. „Wir wollen unsere Gemeinde innovativ, modern und spürbar nach vorne bringen“, sagt Pöchhacker.