Heeresmuseum gesichert

Erstellt am 24. April 2014 | 00:00
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Foto: NOEN, Militärmuseum
Verein für Heereskunde kann Museumsstandort in Sonntagberg halten. Einigung mit Raiffeisenbank Aschbach erzielt. Obmann kauft Halle. Sonderausstellung läuft.

SONNTAGBERG / Der Weiterbestand des Militärmuseums Sonntagberg scheint gesichert. Zuletzt war der Standort ja in Gefahr, da es bei der Liegenschaft zu einem Besitzerwechsel gekommen war und der neue Besitzer, die Raiffeisenbank Aschbach, diese zu verkaufen plante. Beim „Verein für Heereskunde 1914 – 1945 – 2011“, der das Museum betreibt, gab man zwar an, bereit zu sein, die angemietete Liegenschaft zu kaufen, machte sich jedoch Sorgen wegen des Preises. Die NÖN berichtete.

Mittlerweile konnte zwischen dem Heereskunde-Verein und der Raiffeisenbank eine Einigung erzielt werden. Die gesamte Liegenschaft wurde in drei Teile gesplittet, wobei Heereskunde-Vereinsobmann Harald Werner die Museumshalle als Privatperson erwirbt. Die bisherige Werkstatt muss aufgelöst werden, da dieses Areal gesondert verkauft wird. Auf einem Grundstück hinter der Halle werde man aber zwei Garagen errichten und die Werkstatt dorthin verlegen, so Werner.

Seitens der Raiffeisenbank Aschbach bestätigt man die Einigung. Dahin gehende Verträge würden vorliegen. Noch ausständig sind jedoch Verhandlungen mit der Gemeinde Sonntagberg über einen weiteren Grundstücksteil.

Derzeit ist im Militärmuseum Sonntagberg eine Sonderausstellung anlässlich des heurigen Gedenkjahres zum Ersten Weltkrieg zu sehen. Diese trägt den Titel „Waffen für des Kaisers Sieg“ und ist noch bis 31. Oktober – jeweils Donnerstag bis Sonntag sowie an Feiertagen von 9 bis 18 Uhr – zugänglich.

Die Sonderausstellung soll das Leben der Soldaten im Feld anschaulich machen. Gezeigt werden Waffen, Uniformen, Abzeichen und Bildtafeln sowie die bekanntesten k.u.k.-Kriegsschiffe in Modellform.