Bergbauernschule Hohenlehen wurde 70. Landwirtschaftliche Fachschule Hohenlehen feierte ihren 70. Geburtstag mit großem Festakt.

Von Heribert Hudler. Erstellt am 20. November 2019 (03:21)
Bezirkshauptfrau Martina Gerersdorfer, Luise Schörkhuber, Johann Lueger, Abgeordneter Anton Kasser, Landesrätin Christiane Teschl-Hofmeister, Direktor Leo Klaffner, Bürgermeisterin Manuela Zebenholzer, Karl Friewald, Andreas Ehrenbrandtner, Bürgermeister Johann Lueger und Mario Wührer (hinten, v.l.) mit den vier Schülern der ersten Stunde Konrad Fahrnberger, Otto Drapal, Franz Haidler und Peter Liebenfritz (vorne, v.l.). 
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Vor fast genau 70 Jahren, am 12. November 1949, öffneten sich die Pforten der Wald- und Gebirgsbauernschule Hohenlehen zum ersten Mal. Ziel der Schulgründung war es, der bäuerlichen Jugend der Region eine fachlich fundierte Ausbildung zu bieten.

Die Feier zum 70-Jahr-Jubiläum nahm die Bergbauernschule am vergangenen Mittwoch zum Anlass, ihre wechselvolle Geschichte Revue passieren zu lassen und um auf ihre Leistungen im landwirtschaftlichen Bildungsbereich zu verweisen.

„Im Laufe der letzten 70 Jahre stand immer die bestmögliche Ausbildung der künftigen Hofübernehmerinnen und Hofübernehmer der Region im Mittelpunkt der Bildungsarbeit an der Bergbauernschule Hohenlehen. Dabei wurden die Bildungsangebote ausgehend von der Grünland- und Waldbewirtschaftung laufend den geänderten regionalen Bedürfnissen angepasst“, sagte Bildungslandesrätin Christiane Teschl-Hofmeister in ihrer Rede.

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Heute ist Hohenlehen ein Bildungszentrum für Alm- und Weidewirtschaft sowie für Fleischverarbeitung. Erst vor Kurzem kamen Fischerei und Schafhaltung als weitere Ausbildungsschwerpunkte dazu. „Und auch mit einer modernen Infrastruktur können wir aufwarten. Vor fünf Jahren erfolgte eine Generalsanierung, und ein moderner Zubau beherbergt nun die Schulküche und den Speisesaal“, sagte Direktor Leo Klaffner in seiner Ansprache.

In einer anschließenden Gesprächsrunde kamen die ehemaligen Schüler Konrad Fahrnberger (Jahrgang 1926 und Schüler in Hohenlehen im Gründungsjahr 1949) und Maschinenring-Obmann Johann Bösendorfer sowie Luise Schörkhuber, derzeit Schülerin der Fachschule Hohenlehen, zu Wort. Sie erzählten Erlebnisse aus ihrer Schulzeit.

Zum Abschluss wurde die neue Anlage des Fischaufzuchtbetriebes besichtigt und ihrer Bestimmung übergeben.