Im orangen Kuvert: 6.400 Euro für Retter

Erstellt am 28. September 2010 | 00:00
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Foto: NOEN
Rotes Kreuz Waidhofen freut sich erneut über anonymen Großspender. Per Post trudelte der hohe Betrag ein.

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Wolfgang Frühwirt (Rotes Kreuz Waidhofen) mit dem Kuvert: „Wir behandeln Spenden diskret.“
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VON STEFAN HACKL

WAIDHOFEN /Das Rote Kreuz Waidhofen freut sich zum zweiten Mal innerhalb weniger Wochen über eine anonyme Großspende. Im Juli hatte ein Waidhofner Gentleman unangekündigt 20.000 Euro im Rot-Kreuz-Gebäude an Bezirkstellenleiter Siegfried Hampölz übergeben. Am vergangenen Donnerstag staunte nun Bezirkstellengeschäftsführer Wolfgang Frühwirt nicht schlecht, als er die Geschäftspost öffnete: In einem orangen Kuvert, frankiert mit drei Briefmarken, befanden sich 6.400 Euro! Lediglich ein maschinengeschriebener Zettel mit den Worten „Spende für das Rote Kreuz“ war dem Brief beigelegt.

„Ich möchte mich im Namen des Roten Kreuzes sehr herzlich für diese großzügige Spende bedanken. Ich kann versichern, dass dieser Betrag zweckgebunden für unsere Aufgaben in der Region verwendet wird“, sagt Frühwirt.

„Die Anforderungen

steigen ständig“

Anonyme Geldspenden in dieser Höhe seien außergewöhnlich. „Ein ähnlicher Fall ist mir bisher noch nie untergekommen“, erzählt Frühwirt. In Zeiten immer knapper werdender Budgets sei man aber stärker denn je auf Spenden aus der Bevölkerung angewiesen. Denn: „Die Anforderungen steigen ständig.“ So wachse etwa durch neue Initiativen wie der „Team Österreich Tafel“ der Aufwand. „Jeder Euro hilft uns. Eine solche Großspende freut uns natürlich besonders“, so Frühwirt abschließend.