„Clever Mobil“-Preis: 10.000 Euro für Opponitz. Multimodaler Knoten rund um Bahnhofsareal überzeugte die Jury.

Von Andreas Kössl. Erstellt am 16. November 2019 (03:21)
Bürgermeister Johann Lueger (2.v.r.) nahm den „Clever Mobil“-Preis für Opponitz entgegen. Mobilitätsmanager Bernhard Zehetgruber, Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner und Landesrat Ludwig Schleritzko (v.l.) gratulierten.
NÖ Regional

Besonders innovative Mobilitätsideen wurden kürzlich mit dem „Clever Mobil“-Preis des Landes NÖ prämiert. Die Gemeinde Opponitz konnte dabei in der Hauptregion Mostviertel mit ihrer Idee, das ehemalige Bahnhofsareal der Gemeinde als multimodalen Knoten zu etablieren, den ersten Preis einheimsen. Die Gemeinde darf sich somit über 10.000 Euro Preisgeld für die Umsetzung des Projekts freuen.

„Es freut mich sehr, dass wir diesen Preis erhalten haben“, sagt Bürgermeister Johann Lueger. „Das zeigt, dass man auf Landesebene auch das Engagement der kleinen Gemeinden wahrnimmt.“

Im Dezember des Vorjahres hat der Opponitzer Gemeinderat den Kauf des Bahnhofsareals beschlossen, im heurigen Frühjahr ging das Areal dann in den Besitz der Gemeinde über.

In einem ersten Schritt wurden bereits das Bahnhofs-WC sowie der Warteraum für die Öffentlichkeit wieder geöffnet und ein Trinkwasserspender im Außenbereich montiert. Vor allem Radfahrer am Ybbstalradweg nahmen das neu geschaffene Angebot zuletzt als Rastplatz schon eifrig in Anspruch. Seit 1. November gilt nun allerdings die Wintersperre am Ybbstalradweg. „Für uns ist das Bahnhofsareal ein ganz zentraler Platz in der Gemeinde“, sagt Ortschef Lueger. „Hier befinden sich der Busbahnhof sowie das Feuerwehrhaus, und die B 31 und der Ybbstalradweg führen vorbei.“

Das Preisgeld des „Clever Mobil“-Preises von 10.000 Euro möchte die Gemeinde im kommenden Jahr nun dazu nutzen, den Platz rund um den Bahnhof als multimodalen Knoten und Rastplatz weiter auszubauen. So soll der Platz neben dem Bahnhof mit vorhandenen Pflastersteinen gepflastert werden und sollen Sitzelemente errichtet werden.

„Damit werden wir ein neues attraktives Angebot für die Radfahrer und die Bevölkerung schaffen“, freut sich Lueger.