Glasfaser für zwei Gebiete in Waidhofen/Ybbs

Erstellt am 24. Juni 2021 | 07:11
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Bürgermeister Werner Krammer, Markus Strondl (fibernex), die Gemeinderäte Christian Pechhacker und Leopold Brenn sowie Mario Magnes (Bauamt) (von links) freuen sich, dass es mit dem Ausbau nun weitergeht.
Foto: Magistrat
Leitungen in Wirts werden bereits eingeblasen, Konradsheim folgt.

Vor sechs Jahren wurde das Ybbstal als eine von vier Glasfaser-Pilotregionen für das Breitbandmodell des Landes NÖ auserkoren, woraufhin die Landesgesellschaft nöGIG in den sieben Gemeinden zwischen Waidhofen, Ybbsitz und Lunz/See den Glasfaserausbau startete. Die NÖN berichtete.

In der Stadt Waidhofen wurde im Rahmen des nöGIG-Pojekts der Bereich Rabenberg, Pfarrerbodensiedlung und Höhenstraße ausgebaut. Nach zwei Jahren intensiver Verhandlungen mit dem Land NÖ und unterschiedlichen Vorschlägen geht der Ausbau der Glasfaserinfrastruktur nun in den Gebieten Wirts und Konradsheim weiter.

Ausbau wieder aufgenommen

Dort war der Ausbau im Frühjahr des Vorjahres gestoppt worden, nachdem nicht klar war, ob die nöGIG die Infrastruktur nach der Fertigstellung übernehmen wird. Nun hat die Stadt das Leerrohrnetz in Wirts und Konradsheim an die nöGIG verkauft.

In Wirts wird die Glasfaser-Hauptleitung von der Firma fibernex bereits eingeblasen. In einigen Wochen können Inte ressenten in diesem Bereich, je nach Betreiber, ihren Glasfaseranschluss bereits nutzen. Insgesamt wurden in Wirts 35 Anschlüsse hergestellt, wobei 27 bestellt waren. Danach werden die Arbeiten in Konradsheim aufgenommen. Hier werden 76 Anschlüsse bei 71 Bestellungen hergestellt.

Danninger: Gemeinsame Vorgehensweise gefunden

Nun sind noch die Ortsteile Windhag und St. Leonhard/Walde sowie ein Teil von St. Georgen/Klaus offen. Doch auch hier zeichne sich bereits eine Lösung ab, heißt es seitens der Stadt. „Wir haben eine gemeinsame Vorgehensweise gefunden, um wirklich keine Interessenten im Stich zu lassen. Danke an Landesrat Jochen Danninger und Nationalratsabgeordneten Andreas Hanger“, sagt Bürgermeister Werner Krammer. „Gerade die letzten eineinhalb Jahre haben uns gezeigt, welche Chancen und Möglichkeiten sich durch eine schnelle Internetanbindung für ländliche Regionen ergeben. Es freut mich, dass wir mit der nöGIG hier einen starken Partner bei der Errichtung und Planung des weiteren Ausbaus haben.“