Hohenlehen holt den Titel. Landwirtschaftliche Fachschule Hohenlehen kürt sich in Wieselburg zum Staatsmeister.

Von NÖN Redaktion. Erstellt am 23. März 2019 (05:00)

Die Bergbauernschule Hohenlehen ist Staatsmeister. Mit einer fulminanten Bühnenpräsentation konnte die Hollensteiner Bildungseinrichtung den Kreativbewerb der Landwirtschaftlichen Fachschulen beim bundesweiten Jungzüchter-Championat am vergangenen Samstag in der Wieselburger Berglandhalle klar für sich entscheiden.

Der zweite Platz ging an die Landwirtschaftliche Fachschule Bruck an der Großglocknerstraße (Salzburg), Rang drei belegte die Landwirtschaftliche Fachschule Grottenhof (Steiermark). Beim Kreativbewerb galt es für die Schüler, mit sechs Kalbinnen eine einstudierte Choreografie mit musikalischer Begleitung zu präsentieren.

Zweiter Titel für LFS Hohenlehen

Dabei lautete das Motto „Altes bewahren – Neues entwickeln“. Eine fachkundige Jury und das Publikum ermittelten schließlich die Sieger. Der Kreativbewerb, der alle zwei Jahre stattfindet, ging im Rahmen des zweitägigen Jungzüchter-Championats über die Bühne, bei dem verschiedene Rinderrassen von den Jungzüchtern präsentiert wurden. Bereits 2014 konnte die LFS Hohenlehen den Bundesbewerb in Imst für sich entscheiden.

„Die intensiven Vorbereitungen, wie die Tierauswahl, das Vorführen und das Styling der Tiere, haben sich bezahlt gemacht, denn die Leistungen unserer Schülerinnen und Schüler waren großartig“, sagen Fachlehrerin Maria Ottenschläger und Fachlehrer Josef Schnabel von der Bergbauernschule Hohenlehen. „Rund 50 Schülerinnen und Schüler aller Jahrgänge waren im Rampenlicht sehr professionell im Einsatz und zeigten viel Feingefühl im Umgang mit den Tieren“, freut sich Direktor Leo Klaffner.

Auch Blasmusik und Schuhplattler beteiligt

Auch die Blasmusik und die Schuhplattler hätten wesentlich zum Erfolg beigetragen. Bildungs-Landesrätin Christiane Teschl-Hofmeister gratulierte den frisch gekürten Champions: „Die praxisorientierte Nachwuchsarbeit an den Landwirtschaftlichen Fachschulen NÖs trägt Früchte, denn die Schülerinnen und Schüler beeindruckten durch eine professionelle Arbeit mit den Tieren. Die Erfolge zeigen, dass die Landwirtschaft auch in Zukunft in guten Händen ist. Denn die Rinderzucht bildet das Rückgrat der österreichischen Landwirtschaft, wozu leistungsstarke sowie gesunde und robuste Tiere notwendig sind, die von fachlich kompetenten Bäuerinnen und Bauern betreut werden.“