Herbst-Programm-Auftakt: Schon 900 Karten verkauft. Wie gut Günther Groissböck und die TMK Windhag harmonieren, erläutert Thomas Bieber im Gespräch mit Leo Lugmayr.

Von NÖN Redaktion. Erstellt am 08. August 2020 (04:30)
Intendant Thomas Bieber lädt zum Klangraum im Herbst.
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Das Herbst-Programm bringt nach dem Auftakt mit Günther Groissböck am 13. August das Programm vom ausgefallenen Frühjahr. War es schwer, die Künstler für den Herbst neu zu engagieren?

Thomas Bieber: Insgesamt sind es drei neue Veranstaltungen. Wir feiern auch den 100. Geburtstag des Theremins, des einzigen Instruments, das vollkommen berührungslos gespielt wird. Es gibt dazu im Vorfeld am 14. und 15. Oktober sogar drei Workshops für Kids und Erwachsene im Kristallsaal Und dann kommt noch das großartige Wave Quartet – vier Perkussions - und Marimbavirtuosen – und spielt am 18. Oktober im Kristallsaal unter anderem Bach, Piazzolla und Bizet. Da fast alle Veranstalter ihre Frühjahrstermine in den Herbst verlegt hatten, war es nicht einfach, neue Termine zu finden, ohne sich gegenseitig zu blockieren.

Günther Groissböck und Trachtenmusikkapelle Windhag im Alpenstadion. Oper am Fußballplatz – geht das gut zusammen?

Bieber: Wir greifen hier eine beliebte Tradition des 19. Jahrhunderts auf, bekannte Werke mit großen Blasmusikkapellen in Freiluftkonzerten wiederzugeben. Neu ist allerdings die Kombination mit Sänger und symphonischer Blasmusik.

Wie läuft der Vorverkauf für den 13. August?

Bieber: Sehr gut, es sind schon fast 900 Karten verkauft.

Welche Sicherheitsmaßnahmen bezüglich Covid-19 gibt es?

Bieber: Es gibt vier Zugänge zum Alpenstadion, der Zugang zum Sitzplatz ist auf der Eintrittskarte vermerkt. Beim Betreten des Alpenstadions ist Maskenpflicht, die Maske kann am Sitzplatz abgenommen werden. Die Besucher werden gebeten, auf den Sicherheitsabstand zu den anderen Konzertbesuchern zu achten. Wenn das Wetter passt, dann steht einem Musikgenuss nichts mehr im Wege.