Kreuziger kontra Bauhof

Erstellt am 20. August 2013 | 00:00
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Foto: NOEN
Verkehrsinseln / SPÖ-Gemeinderat Andreas Kreuziger kritisiert Bepflanzung der Verkehrsinseln. „Alles rechtens und sogar vorbildlich“, kontert Bürgermeister Mair.
Von Leo Lugmayr

WAIDHOFEN / Harsche Kritik an den Pflegemaßnahmen des städtischen Bauhofes kommt mitten im Sommer von SPÖ-Gemeinderat Andreas Kreuziger in einem Antrag an den Gemeinderat. „Die Kreisverkehr- und Verkehrsinselbepflanzungen sind zu üppig. Alle Jahre wieder bemängeln wir diese Bepflanzung“, so Kreuziger. Doch müsse er feststellen, dass die Pflanzen heuer wieder zu hoch seien. „So kann man leicht Fußgänger oder andere Verkehrsteilnehmer übersehen“, kritisiert er.

Deshalb hat er eine schriftliche Anfrage an Bürgermeister Wolfgang Mair gestellt. „Da diese schriftliche Anfrage leider erst frühestens bei der nächsten Gemeinderatssitzung Ende September beantwortet wird, hoffen wir, dass schon bald gehandelt wird.“ Er fordert, die Kreisverkehr- und Verkehrsinselbepflanzungen zu überdenken und ab dem nächsten Jahr niedrig wachsende Pflanzen zu setzen. Der Bauhof und Stadtgärtner Jan Michael Fabian hielten sich dabei aber genau an die Vorgaben, kontert Bürgermeister Wolfgang Mair: „Die Bepflanzungen sind in den Kreuzungsbereichen genau so hoch gehalten, dass man guten Ausblick hat. Nur in den Kreisverkehren sind sie höher.“ Dort empfiehlt auch der Verkehrsclub Österreich (VCÖ) eine Gestaltung, die ein Überblicken des Innenkreises nicht ermöglicht, da sonst die Konzentration der Lenker von der Fahrbahn genommen wird. „Die Bauhofmitarbeiter und der Stadtgärtner pflegen die Grünanlagen vorbildlich“, stellt sich Mair hinter die Verantwortlichen. „Gerade im heurigen Sommer haben Stadtgärtnerei und Bauhof Großes geleistet“, so Mair. „Von Gästen kommt großes Lob!“