Verspätungen: Linz-Pendler sind verärgert

Erstellt am 29. November 2017 | 04:50
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ÖBB
Symbolbild
Foto: ÖBB/ Harald Eisenberger
ÖBB-Bahnkunden von Linz ins Ybbstal verpassen zwei Wochen lang Anschluss zur Rudolfsbahn. Information darüber fehlt.

Bahnpendler zwischen dem Ybbstal und Linz sind verärgert. Der Grund dafür ist eine Verzögerung auf der Westbahnstrecke, die seit Montag der Vorwoche zwei Wochen lang täglich zum Tragen kommt.

Grund dafür ist eine Baustelle in Deutschland, die zur Folge hat, dass ein Fernverkehrszug nach Wien vom Bahnhof Linz erst später als sonst abfahren kann. Dieser Schnellzug überholt dann bei St. Valentin jene Railjet-Züge, welche zu jeder halben Stunde in Linz abfahren und mit welchen am Nachmittag und am Abend zahlreiche Schüler und Pendler aus dem Ybbstal nach Hause fahren.

Pendler verpassen Anschlusszug

Durch den Überholvorgang kommt der Pendlerzug mindestens fünf, eher jedoch zehn Minuten später als geplant im Bahnhof Amstetten an.

Pech für die Fahrgäste, die zur Rudolfsbahn umsteigen müssen: Sie erwischen ihren Anschluss ins Ybbstal nicht mehr und müssen somit eine Stunde warten. Dass die ÖBB es in Kauf nehmen, dass Pendler und Schüler zwei Wochen lang täglich eine Stunde in Amstetten warten müssen, ärgert die Pendler. Auch dass diese Verspätung nirgends kommuniziert wird, sorgt für Unmut. Im ÖBB-Online-Routenplaner „Scotty“ sowie bei der Online-Ticket-Buchung ist die programmierte Verspätung nämlich nicht ersichtlich.

Eine Stellungnahme der ÖBB blieb bis Redaktionsschluss aus.