Menü-Vergleich der Wirte am Handy

Erstellt am 13. August 2013 | 00:00
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Mittagsmahl / Preis und Speisekarte der Mittagsangebote vergleichen Waidhofens Wirte auf der Waidhofen-Hompage und mit QR-Code.
Von Leo Lugmayr

„Erst einmal im Internet gustieren, dann zum Wirt meiner Wahl.“ Unter diesem Aspekt entschlossen sich Waidhofner Wirte, ihre Menüpläne ab sofort im Internet auf der Homepage der Stadt ( www.waidhofen.at ) am Wochenbeginn zu publizieren. Mittels des auf der Hompage angebrachten QR-Codes (Quick Response, „schnelle Antwort“) hat man sogar die Möglichkeit, per Handy sein Mittagsmenü zu begutachten. Damit hat der Mittagskunde den Vergleich schon bevor er das Lokal betritt.

Gäste machen sich im Internet kundig

„Seit ich die Speisekarte auf der Waidhofen-Homepage habe, kommen auch Leute zu mir, die ich vorher nie gesehen habe“, sagt die Wirtin vom „Gasthaus zur Linde“ Maria Üblacker. „Und sie bestellen oft ein bestimmtes Menü, noch bevor ich ihnen die Speisekarte gezeigt habe“, hat Üblacker die Bestätigung, dass sich die Leute schon im Internet kundig gemacht haben, bevor sie ins Lokal kommen. Neben dem „Gasthof zur Linde“ sind auch die Milchbar Hartner, das Theatercafé Plenkerstraße, der Stadtheurige, Fleischer Steinmetz, die Hoflieferanten und der Bistrobetrieb Laguna im Schaukraftwerk Schwellöd online.

„In den vergangenen Jahren hat es einen starken Strukturwandel und viele Veränderungen im Bereich der Gastronomiebetriebe in Waidhofen gegeben“, sagt Wirtschaftsstadtrat Kurt Hraby, dem wolle man damit Rechnung tragen. Er erarbeitete gemeinsam mit Innenstadtkoordinator Hans Stixenberger, Tourismusstadtrat Friedrich Rechberger sowie Bürgermeister-Büroleiter Christoph und Tourismusreferentin Katharina Kalteis in den vergangenen Wochen mit Waidhofner Wirten diesen Service.

2014 planen die Wirte einen „Wirtestammtisch“

Doch nicht nur das wertet die Wirterunde als Erfolg. „Im vergangenen Jahr konnten neue Pächter für leer stehende Lokale gefunden werden. Besonders freut uns, dass ausgebildete Junggastronomen Häuser neu übernahmen“, freut sich Hraby.

Für 2014 planen die Wirte einen „Wirtestammtisch“ einzuführen, um weitere Möglichkeiten moderner Kommunikation auszuloten. „Denn der Gast ist bei uns bei Hausmannskost und gutbürgerlicher Küche König, auch in Zeiten des Internets“, sagt Maria Üblacker.