Nun auch Burgtheater-Bienen

Erstellt am 28. Juni 2011 | 00:00
Lesezeit: 2 Min
Dieser Artikel ist älter als ein Jahr
ybb26sonn-bienenfritz-burgtheater-2
Foto: NOEN
NÄCHSTER COUP / Bienen des Sonntagberger Imkermeisters Friedrich Haselsteiner summen nicht nur auf der Staatsoper, sondern neuerdings auch am Burgtheaterdach.

ybb26sonn-bienenfritz-burgtheater-2
Aufgrund des vielfältigen Blumenangebots gilt Honig aus der Stadt als besondere Delikatesse. Den „Bienen-Burg-Stock“ stellten Friedrich Haselsteiner (l.) und Heidrun Singer (r.) gemeinsam mit Burgtheater-Direktor Matthias Hartmann auf.BURGTHEATER/WERNER
Foto: NOEN

SONNTAGBERG / Seit 6. Juni steht auf dem Dach des Wiener Burgtheaters ein Bienenstock. Nach der Wiener Staatsoper, die bereits letztes Jahr ihren Bienenstock bekommen hat, kann im Herbst nun auch edler „Burg theater-Honig“ geerntet werden.

Zwei Imkermeister aus der Region stehen hinter dem auf sehenerregenden Projekt: Die Bienen stammen aus dem Betrieb „bienenfritz“ des Sonntagberger Imkers MMag. Friedrich Haselsteiner. Die Königin wiederum hat ihre Heimat im Ötscherland, wo sie Heidrun Singer von der Bienenzucht „Carnica Singer“ aus Purgstall hegte und pflegte. Der Bienenstock wurde in den frühen Morgenstunden - der idealen Zeit, um Bienen zu übersiedeln - nach Wien transferiert und auf dem Dach des Burgtheaters angebracht. „Die 40.000 bis 60.000 Bienen haben den Transport gut überstanden und ihre Sammelflüge bereits aufgenommen“, so Friedrich Haselsteiner.

Entgegen der weitläufigen Meinung ist die Stadt als Lebensraum für Bienen sehr gut geeignet. Parks wie der nahe gelegene Volksgarten bieten ein vielfältiges Nahrungsangebot. Die Burg-Bienen der Rasse „Carnica“ gelten als besonders sanftmütige und sammeleifrige Bienenart.

Den ersten Honig werden Heidrun Singer und Friedrich Haselsteiner im Herbst ernten.