Gemeinderatswahl in Waidhofen/Ybbs: Sieben Listen buhlen um 40 Mandate

Erstellt am 28. Jänner 2022 | 19:30
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Wahl Symbolbild
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So viele Parteien wie nie zuvor stehen am 30. Jänner am Wahlzettel. 144 Kandidaten stellen sich der Waidhofen-Wahl.

Sieben Listen gehen bei der Gemeinderatswahl am 30. Jänner in Waidhofen an den Start. 9.820 Personen sind wahlberechtigt, um 746 weniger als vor fünf Jahren. Neben WVP, SPÖ, Liste FUFU, FPÖ, UWG und Grüne stellt sich erstmals auch die MFG der Wahl.

80 Kandidatinnen und Kandidaten finden sich auf der Liste der WVP, die zum zweiten Mal von Bürgermeister Werner Krammer angeführt wird. Nur der Stadtchef ist als Spitzenkandidat gesetzt, über die Vergabe der restlichen WVP-Mandate entscheiden die Vorzugsstimmen. Vor fünf Jahren konnte der Stadtchef die 2012 verlorene absolute Mehrheit der WVP zurückholen. Wieder mit dabei sind Vizebürgermeister Mario Wührer sowie die Stadträte Peter Engelbrechtsmüller, Franz Sommer und Anton Schörghofer. Von den aktiven WVP-Gemeinderäten gehen Leopold Brenn, Heinz Dötzl, Silvia Hraby, Gerhard Krenn, Christian Pechhacker, Judith Riegler, Julia Sattler, Gjavit Shabanaj sowie Leopold Stockinger wieder ins Rennen.

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22 Kandidatinnen und Kandidaten stehen für die SPÖ am Start. Angeführt werden sie von SPÖ-Chef Armin Bahr, der die Partei nach dem Wahldebakel von Martin Reifecker 2017 übernommen hat und nun seine erste Gemeinderatswahl als Spitzenkandidat schlägt. Hinter ihm kandidieren auf den Rängen zwei bis fünf die SPÖ-Mandatare Erich Leonhartsberger, Gabriele Weber, Katharina Bahr und Kurt Freunthaler. Dahinter ist mit Student und Milizsoldat Michael Niedl ein neues Gesicht an wählbarer Stelle zu finden.

Mit zehn Mitstreiterinnen und Mitstreitern tritt FUFU-Chef Martin Dowalil an. Die Frauenquote beträgt 50 Prozent. Angeführt wird die Liste von den vier derzeitigen FUFU-Gemeinderäten Martin Dowalil, Ursula Schrefl, Robert Grurl und Sylvia Tazreiter. Vor fünf Jahren konnte die Liste FUFU ihren Mandatsstand von zwei auf vier verdoppeln. Personell gänzlich neu aufgestellt geht die FPÖ mit acht Männern und zwei Frauen ins Rennen. Die beiden bisherigen blauen Gemeinderatsmandatare Karl-Heinz Knoll und Dieter Bures haben der Partei mittlerweile den Rücken gekehrt. Angeführt werden Waidhofens Freiheitliche nun von Josef Gschwandegger. 2017 konnte die FPÖ ihren Mandatsstand von eins auf zwei verdoppeln.

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Nach seinem Ausscheiden aus der FPÖ geht der langjährige blaue Gemeinderat Karl-Heinz Knoll am 30. Jänner als Spitzenkandidat der UWG ins Rennen. Für die Waidhofner Grünen steht zum zweiten Mal Matthias Plankenbichler ganz vorne. Dahinter kandidiert mit Elisabeth Leichtfried ein Polit-Neuling. Die 15 Kandidaten der impfkritischen MFG werden von Wolfgang Durst angeführt.