Hollenstein an der Ybbs

Erstellt am 12. August 2018, 04:03

von Markus Huebmer

Hollenstein: Das ganze Dorf blüht. Die Gemeinde Hollenstein rangiert auf Platz zwei im Ranking der schönsten blühenden Gemeinden Niederösterreichs.

Stolz auf den Preis, aber vor allem auf die Schönheit der blühenden Orte im Gemeindegebiet sind Christine Baron, Gemeinderätin Petra Mandl, Bürgermeisterin Manuela Zebenholzer und Petra Mandl (v.l.).  |  Gemeinde

Die Blumen und Pflanzen der Hobbygärtnerin Erna Mandl aus Hollenstein haben während der Sommerhitze im Ybbstal einen besonders großen Bedarf an Feuchtigkeit. Mit an die 200 Liter Regenwasser täglich versorgt die Hollensteinerin gemeinsam mit ihrem Mann die Blumen, die zusammen ein kleines Blumenparadies unmittelbar vor der Haustüre ergeben. Direkt dort an der Hauseinfahrt steht jährlich eine Sonnenblume. Heuer misst die gelbblättrige Pflanze stolze 4,3 Meter.

Ein kleines Blumenparadies vor der Haustür schafft jährlich Erna Mandl in der Katastralgemeinde.  |  Huebmer

Den Blumenschmuck und das Ortsbild Hollensteins lernte im Frühjahr dieses Jahres eine Abordnung der Landwirtschaftskammer kennen, die nach einer Tour durch das Dorf die gesammelten Eindrücke einer Bewertung unterwarf. Im kürzlich veröffentlichen Ergebnis rangiert die Katastralgemeinde Großhollenstein auf dem zweiten Platz der schönsten Blumenorte im Mostviertel. Den ersten Platz in der Kategorie „Unter 800 Einwohnern“ holte die Gemeinde St. Georgen/Leys.

 

„Die Stockerlplatzierung freut mich persönlich sehr und dieser zweite Platz ist auch ein weiterer Motivationsschub für alle Beteiligten an der Gestaltung und Weiterentwicklung des Ortsbildes“, sagt Bürgermeisterin Manuela Zebenholzer.

Bei der Besichtigungstour durch Hollenstein kam die Landwirtschaftskammerdelegation an den über zwei Dutzend Blumenrabatten vorbei, die wesentlich zum positiven Ergebnis beigetragen hätten, meint Bürgermeisterin Manuela Zebenholzer. Sie gibt damit das Lob an die Betreuer dieser Rabatten weiter. „Die Rabattl-Damen leisteten einen sehr wertvollen Beitrag in der Ortsbildpflege“, so die Bürgermeisterin.