Waidhofen/Ybbs: Mit dem Rad in den Nachbarort

Erstellt am 30. Jänner 2022 | 06:38
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Bürgermeister Werner Krammer, Stadtrat Erich Leonhartsberger und Mario Magnes (Bauamt, von links) besichtigten den zukünftigen Radweg.
Foto: Magistrat Waidhofen
Strecke auf ehemaliger Citybahntrasse soll die Verbindung zu Ybbsitz schließen.

Das Radwegnetz in Waidhofen wird derzeit immer weiter ausgebaut. Für 2022 ist mit dem Radweg Gstadt ein weiterer Lückenschluss zur Nachbargemeinde Ybbsitz geplant. „Schritt für Schritt bauen wir das Waidhofner Radwegnetz weiter aus und schaffen so mehr Möglichkeiten für den Alltagsradverkehr. Immer mehr Menschen nutzen das Rad nicht nur für Ausflüge in der Freizeit, sondern fahren damit zur Arbeit, zur Schule oder erledigen Besorgungen und Einkäufe“, betont Bürgermeister Werner Krammer.

Der Baustart für den Radweg Gstadt ist im Frühjahr 2022 geplant. Insgesamt verläuft dieser Abschnitt über 3,5 Kilometer auf der ehemaligen Trasse der Citybahn von der Hammerschmiedstraße über fünf Brücken bis nach Gstadt und bindet an das bestehende Radwegnetz nach Ybbsitz beziehungsweise an den Ybbstalradweg an. Ausgeführt wird der gesamte Abschnitt als 2,5 Meter breiter kombinierter Geh- und Radweg. Die bestehenden Brücken werden generalsaniert und für die Radwegbenützung adaptiert. Bei der Ybbsbrücke Gstadt Richtung Ybbsitz werden die Arbeiten unter Aufsicht des Bundesdenkmalamts durchgeführt, da dieses Bauwerk unter Denkmalschutz steht. Im Bereich der ehemaligen Haltestelle Kreilhof werden eine Rampe sowie eine Querung der B 31 als Anbindung über die Weitmannbrücke des Ortsteils Zell errichtet. „Dieser Radwegabschnitt ist für die Radfahrer optimal, weitgehend gerade und ohne Kurven mit guter Anbindung auch auf Höhe Kreilhof an die Zell“, erklärt Verkehrsstadtrat Erich Leonhartsberger.

Auch die beiden neuen Betriebsgebiete in Kreilhof und Gstadt sollen an das Radwegnetz angebunden werden.