Sanierung schreitet voran

Erstellt am 29. Dezember 2018 | 11:53
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Bürgermeister Thomas Raidl sieht die Gemeinde bei der Konsolidierung auf dem richtigen Weg.
Foto: NÖN
Sonntagberger Mandatare beschlossen einstimmig den Haushaltsvoranschlag für 2019. Abgang im ordentlichen Haushalt verringert sich weiter, 500.000 Euro Schuldenabbau.

Einstimmig segnete der Sonntagberger Gemeinderat am Montag vor zwei Wochen den Haushaltsvoranschlag für das Jahr 2019 ab. Dieser weist im ordentlichen Haushalt Einnahmen und Ausgaben von 10,5 Millionen Euro auf.

Zum Ausgleich des ordentlichen Haushalts benötigt die Sanierungsgemeinde jedoch weiterhin Bedarfszuweisungen des Landes NÖ. 1,22 Millionen Euro sind erforderlich. „Wir sind nach wie vor auf die Unterstützung des Landes NÖ angewiesen“, sagt Bürgermeister Thomas Raidl (ÖVP), verweist aber darauf, dass letztes Jahr noch ein Loch von 1,54 Millionen zu stopfen war. „Die Richtung stimmt. Wir kämpfen uns in der Substanz sukzessive runter.“

Mehreinnahmen im Haushalt werden bei den Ertragsanteilen (3.168.600 Euro) und der Kommunalsteuer (1.875.000 Euro) erwartet. Ein ordentlicher Brocken bei den Ausgaben ist hingegen die NÖKAS-Umlage mit 1.037.800 Euro.

„Die Richtung stimmt. Wir kämpfen uns in der Substanz sukzessive runter.“

Im außerordentlichen Haushalt steht der Gemeinde ein Investitionsvolumen von 3,06 Millionen Euro zur Verfügung. Kostenintensive Projekte sind hier der Straßenbau in der Sonnensiedlung in Rosenau (400.000 Euro), die LWL-Leerverrohrungsverlegung (300.000 Euro), der Wasserleitungsbau (271.000 Euro) und der Kanalbau (800.000 Euro). Hier steht in Rosenau der Bau eines Rückhaltebeckens um 400.000 Euro an.

150.000 Euro fließen in die weitere Umfeldgestaltung der Basilika Sonntagberg, 40.000 Euro in den Güterwegbau und 80.000 Euro in die Sanierung des Oismühle-Stegs. „Dank der Partnerschaft mit dem Land NÖ ist es uns möglich, weiterhin Investitionen in die Infrastruktur zu tätigen“, sagt der Ortschef. „Trotzdem wird die Konsolidierung des Haushalts fortgesetzt und keine Neuverschuldung erfolgen. Bis Jahresende soll der Schuldenstand um mindestens 500.000 Euro auf 15,9 Millionen Euro sinken.“